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Tauschgeschäfte unter Sammlern

Zeesen Tauschgeschäfte unter Sammlern

Bereits zum 13. Mal fand im Zeesener Hagebaumarkt die Mittelbrandenburgische Zollstockbörse statt. Zahlreiche Sammler aus ganz Ostdeutschland reisten dazu an und auch die Nummer 001 des neuen Bestenseer Zollstocks wechselte den Besitzer.

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Enrico Nichelmann-Wahl und Anett Wahl (2. und 3. v. l.) boten 200 Euro für den Zollstock, über die sich Torsten Karsch (4.v.l.) freut.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Zeesen. Man kennt sich, freut sich auf ein Treffen, wo getauscht, gekauft und viel geschwatzt wird. So war es auch wieder bei der 13. Mittelbrandenburgischen Zollstockbörse am Samstagvormittag im Hagebaumarkt in Zeesen. Aus ganz Ostdeutschland kamen die Zollstockliebhaber. Die ersten waren schon lange vor Öffnung des Marktes da. „Es ist schön zu sehen, wie sie mit ihren voll gepackten Wagen wie an einer Perlenschnur aufgereiht in den Markt kommen“, sagte Marktleiterin Petra Raasch. Bauen und Zollstock passe einfach zusammen und so fand Hilmar Wenk, Veranstalter der Börse, in Raasch eine gute Partnerin.

Nicht nur für Sammler ist es immer wieder sehenswert, welche Motive auf dem „Zolli“ zu finden sind. Für Gerald Meßner aus Hohendubrau in Sachsen ist Zeesen Pflicht. „Hier trifft man viele aus der Berliner Ecke, da kann man gut tauschen, verkaufen oder kaufen“, sagte er. Kurz zuvor war er bei „Weltmeister“ Reiner Pietrzak fündig geworden. „Die elf würde ich nehmen“, sagte Meßner und man war sich schnell handelseinig. Der „Weltmeister“ kommt aus Großräschen und hat 52 138 Zollstöcke in seiner Sammlung. Klaus Dieter Schieberle sammelt eigentlich keine Zollstöcke. „Aber den Bestenseer muss ich haben, dass gehört einfach zur Heimat dazu und da will ich auch nicht warten, bis es ihn auf der Gemeinde gibt, den hol ich mir hier zur Börse“, sagte der Bestenseer, der bis auf den ersten alle hat. „Das hab ich damals leider verpasst“.

200 Euro für die Kinderstation des Achenbach-Krankenhauses

Volkmar Thürmer ist aus Hof in Sachsen gekommen. „In Zeesen läuft es immer gut. Das ist eine andere Region und da sind andere Leute“, erklärte er. Bei Martin Ballhorn aus Zerbst kommt es nicht auf die Menge an, er sammelt „Schwedenmeter“ und Zollstöcke aus Naturholz. „Ich hab 7000 für mehr reicht der Platz leider nicht“, meinte Ballhorn.

Traditionell zur Börse wird der neue Bestenseer Zollstock mit der Seriennummer 001 versteigert. Das Höchstgebot – 200 Euro – kam in diesem Jahr von Anett Wahl und Enrico Nichelmann-Wahl. Der Erlös geht wie schon in den Vorjahren an die Kinderstation des Achenbach-Krankenhauses. „Danke, dass sie an uns denken. Dafür kaufen wir neues Spielzeug “, freute sich Chefarzt Torsten Karsch.

Von Gerlinde Irmscher

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