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Tierisches Fest

Weihnachten Tierisches Fest

Im Tierheim Märkisch Buchholz geht es normalerweise wenig festlich zu. Die Einrichtung bietet Tieren ein Zuhause, die von ihren Herrchen und Frauchen abgegeben wurden. Glücklicherweise finden sich häufig auch neue Tier-Eltern, und gemeinsam mit denen stießen die Mitarbeiter des Tierheims am Sonnabend auf die Vorweihnachtszeit an.

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Das Tierheim-Team feirte mit Herrchen, Frauchen und Vierbeinern.

Märkisch Buchholz. Eine tierische Weihnachtsfeier hatte die Belegschaft des Tierheims in Märkisch Buchholz ihren Freunden und Unterstützern versprochen, und sie hielt Wort. Am Sonnabend wurde es in den Räumen des Heims für Zwei- und Vierbeiner gemütlich. Die Vierbeiner freuten sich über streichelnde Hände der Besucher und Leckerli-Spenden. Die zweibeinigen Gäste wiederum konnten in einer gemütlichen Runde Geschichten von ihren Lieblingen erzählen – in der Regel alles ehemalige Tierheimbewohner.

Das Team rund um das Tierheim war glücklich über die vielen Spenden und Geschenke. Der Präsentberg wuchs im Laufe des Tages immer weiter an. Es wurden Futter für die Tiere, Katzenstreu, aber auch Reinigungsmittel für die Tierunterkunft gespendet. „Der Gabentisch für die Tiere ist gut gefüllt. Es ist eine Freude, das zu sehen. Wir bedanken uns bei allen, die uns über das ganze Jahr hinweg unterstützen“, freute sich Margot Wendland, die Vorsitzende des Tierschutzvereines Königs Wusterhausen und ergänzt: „Ohne die vielen helfenden Hände könnte man das Tierheim nicht betreiben und auch nicht so vielen Tieren helfen.“

Der 1991 gegründete Tierschutzverein baute seit 1994 das Tierheim fortwährend auf. Bis dahin hatte der Tierschutzverein das Problem, dass Fundtiere nur privat untergebracht werden konnten, weshalb die Idee für ein Tierheim überhaupt erst entstand.

Die häufigsten Fundtiere sind seither Hunde und Katzen, aber es verbrachten auch schon ungewöhnliche Gäste eine Zeit in Märkisch Buchholz. Zwerghühner, Kamerunschafe und ein Goldfasan lebten schon dort. Die früheren Besitzer geben als Beweggründe für die Trennung häufig Umzug, Arbeit oder private Veränderung an. Mitunter sterben die Vorbesitzer. Nicht selten sind auch vermeintliche Verhaltensprobleme des Tieres ein Abgabegrund. Die Vorsitzende betrachtet die Begründungen mitunter mit Skepsis: „Tiere bedeuten Arbeit. Gleichzeitig übernimmt man Verantwortung und Pflichten“, sagt sie. Das scheine nicht jedem Tierbesitzer bewusst zu sein. Die Weihnachtszeit ist deshalb im Tierheim nicht immer so besinnlich, wie es sich die Helfer des Tierheimes an diesem Tag gerne wünschen. Denn gerade vor Weihnachten werden die meisten Tiere abgegeben.

Von Christian Dederke

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