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Tippen und Torwürfe

Füchse zu Besuch in Schulzendorf Tippen und Torwürfe

Viel Spaß hatten die Mädchen und Jungen der Handball-Arbeitsgemeinschaft an der Schulzendorfer Grundschule beim Training mit Handballprofis. Handball-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter und Lukas Altmann, Trainer im Nachwuchsbereich und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Vereins, kamen zum Training.

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Lukas Altmann (l.) und Silvio Heinevetter mit den Kindern.

Quelle: Fotos: Irmscher.

Schulzendorf. Die Aufregung war den Zweitklässlern der Grundschule in Schulzendorf anzusehen. Prominenter Besuch hatte sich angesagt. Dann war es endlich soweit: Die „Füchse“ kamen. Handball-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter, der seit 2009 für die „Füchse“ spielt, und Lukas Altmann, Trainer im Nachwuchsbereich und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Vereins, kamen, um mit den Jungen und Mädchen der Handball-AG zu trainieren.

„Wir wollen euch zeigen, was man alles so Schönes mit Bällen machen kann“, begrüßte Lukas Altmann den Handballnachwuchs. Und mitgebracht hatten die prominenten Gäste noch etwas. „Nein, keine ,Füchse’, aber dafür zehn Handbälle“, sagte Altmann. Und dann ging es auch schon los mit der Trainingsstunde. Zuerst wurde „Hundehütte“ gespielt. Mit dem Spiel kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Es dient zum Aufwärmen und die Aufregung legt sich, sagte Altmann. Dann war das Tippen an der Reihe. „Das macht ihr schon gut“, lobte Silvio Heinevetter. Auch als er das Tor hütete, sparte er nicht mit Lob, gab aber auch nützliche Hinweise, wie man besser werfen kann.

Spaß hatten alle und „anstrengend war es nicht, aber ich schwitze jetzt“, sagte Finja. Clara fand das Tippen und Bälle auf das Tor werfen toll. Frederik ergänzt: „Es war einfach alles toll und kam gut an, auch das wir so viele Fragen stellen konnten.“ So wollten die Kinder von Silvio Heinevetter wissen, seit wann er Handball spiele. „Ich hab genau wie ihr in der zweiten Klasse damit angefangen“, antwortete der Nationaltorhüter. Und warum gerade Handball? „Es macht mir Spaß, und vor allem hast du deine Freunde um dich und spielst nicht alleine“. Was ist toll daran, im Tor zu stehen? „Dass du der Letzte bist, der noch ein Tor verhindern kann“. Wann hast du Training? „Einmal manchmal auch zweimal am Tag und wenn ich jetzt hier fertig bin, fahre ich gleich in die Halle zum Training.“

Die Trainingsstunde war der Start zum Projekt „Füchse Berlin Schultraining“. Damit soll der direkte Kontakt zu den Schulen aufgebaut werden. „Wir wollen zeigen, was der Sport zu bieten hat und auch unterstützen, wie zum Beispiel mit den Bällen“, sagte Lukas Altmann.

Marit Stoye, Leiterin der AG, ist Sportlehrerin an der Schule und Klassenleiterin einer zweiten Klasse. „Ich wollte etwas anbieten, wo alle gemeinsam etwas machen können und außerdem komme ich aus dem Handballbereich, so haben wir bewusst für die Kleinen die AG gegründet“, sagte sie. Fast alle Zweitklässler spielen nun begeistert Handball. Im Dezember durften sie sogar mit den „Füchsen“ beim Bundesligaspiel einlaufen.

Von Gerlinde Irmscher

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