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Dahme-Spreewald Töpchiner Grundschule wird erweitert
Lokales Dahme-Spreewald Töpchiner Grundschule wird erweitert
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10:31 26.02.2016
Das Grundschul-Gebäude erhält einen weiteren Anbau, in dem zwei neue Klassenräume entstehen. Quelle: Dietrich von Schell
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Töpchin

„Unsere kleine Grundschule in Töpchin könnte im Umkreis von 50 Kilometern eine der modernsten Schulen werden – und das für die nächsten zehn bis 20 Jahre“, sagt Schulleiterin Steffi Köhler. In diesen Tagen wurde der Bauantrag für einen weiteren Anbau an die 110 Jahre alte Dorfschule eingereicht. Auf dem Sandparkplatz am Hort soll – so der Plan – noch in diesem Jahr ein Gebäude mit zwei neuen Klassenräumen entstehen. Die Stadt Mittenwalde als Schulträger unterstützt die Bildung schon der kleinsten Schüler großzügig. „Die gesamte Baumaßnahme wird 800 000 Euro kosten“, berichtet die amtierende Bürgermeisterin Hedda Dommisch. „Auf den Anbau entfallen dabei 500 000 Euro.“

In das neue Gebäude ziehen dann zwei Klassen um, so dass im alten Gebäude zwei Räume frei sind, die zu Fachsälen umgestaltet werden. „Fundierter Fachunterricht ist heutzutage unverzichtbar“, sagt Schulleiterin Steffi Köhler. „Aber es fehlt nicht nur an den Räumen, sondern auch an der Ausstattung.“ Seit Jahren staple sich das Material für das Fach Naturwissenschaften in verschiedenen Schränken. Anschauliche Versuche seien ebenso wenig möglich. „Das wird sich ja nun ändern,“ so die Schulleiterin. „Wir bekommen nicht nur einen Fachraum für die Naturwissenschaften, sondern auch einen Musiksaal.“

Smart- und Whiteboards – digitale Tafeln, die mit einem Computer verbunden sind, werden zu der modernen Ausstattung dazugehören, deren Anschaffung Hedda Dommisch mit insgesamt 115 000 Euro beziffert. Da ist es verständlich, dass Steffi Köhler die Absicht hat, die neuen Räume fächerübergreifend zu nutzen und im Musiksaal den Kunstunterricht etablieren, im naturwissenschaftlichen Saal Computertechnik lehren will. In der Grundschule in Töpchin ist es derzeit eng, schon deshalb ist es sinnvoll, die Räume auszulasten.

In diesem Schuljahr kommen täglich 140 Kinder aus Gallun, Motzen und Töpchin in die Gebäude an der Märkischen Straße. „Wir sind eine einzügige Schule, das heißt in jedem Jahrgang von eins bis sechs gibt es nur eine Klasse“, erklärt die Schulleiterin, „aber auch nur jeweils ein Klassenzimmer. Damit sind unsere räumlichen Kapazitäten erschöpft.“ Die Schulleiterin teilt sich seit sechs Jahren mit ihrer Sekretärin ein Zimmer.

Aber auch da ist Abhilfe geplant. Die Klassenräume erhalten etwa alle die gleiche Größe, um Platz für 26 Schüler zu bieten – das ist die maximale Klassenstärke. Schulleitung und Sekretariat werden ebenfalls räumlich getrennt. Auf diese Arbeiten im alten Gebäude entfällt der Rest der Gesamtsumme, immerhin 175 000 Euro.

„Die Baumaßnahme an der Schule möchten wir bis zum Jahresende beendet haben“, sagt Hedda Dommisch. Aber der Zeitplan sei noch ungewiss, ob man den Termin halten kann, will sie nicht versprechen. „Die Baugenehmigung wird voraussichtlich in drei Monaten erteilt, außerdem müssen wir die Ausschreibungsfristen wahren.“ Da lasse sich nicht einmal der Baubeginn vorhersagen. Steffi Köhler stört sich daran aber nicht. „Wir haben so lange mit der Enge gelebt, da macht es auch nichts, wenn der Umbau erst zwei Monate später fertig wird.“

Von Dietrich von Schell

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