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Töpfermarkt am 23. und 24. April

Kunsthandwerk in Königs Wusterhausen Töpfermarkt am 23. und 24. April

Zur Freude vieler Dahmeländer ist der Königliche Keramikmarkt in Königs Wusterhausen nach der Zwangspause des Vorjahres wieder da. Über 90 Kunsthandwerker werden am 23./24. April auf dem Ehrenhof sowie dem Kirchplatz in Königs Wusterhausen ihre Waren präsentieren. Auch zahlreiche neue Kunsthandwerker sind dabei.

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Am 23. und 24. April kommen Keramikfreunde in Königs Wusterhausen wieder auf ihre Kosten.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Kaum wurde auf den ersten Plakaten in Königs Wusterhausen der nunmehr zehnte Königliche Wusterhausener Keramikmarkt für den 23. und 24. April angekündigt, sprach sich dies wie ein Lauffeuer in der Stadt herum. Nach der Zwangspause im vorigen Jahr aufgrund fehlender Veranstaltungsflächen ist er zurück.

Auch die Senzigerin Jutta Nogalski und ihr Partner Lutz Machowiak haben schon davon erfahren. „Den traditionellen Termin, letztes Wochenende im April, habe ich mir gleich in mein Handy eingespeichert“, sagt die Passantin, während ihr Mann nur tapfer schmunzelt. „Gemeinsam mit meiner Freundin bummle ich in jedem Fall über den Markt“, sagt die Senzigerin. Und selbstverständlich schlage sie auch bei diesem oder jenem schönen Stück zu. Ähnlich sieht es die Zeuthenerin Franziska Mollny. „Ich habe schon viel Keramik im Haus, aber ich kann immer nicht widerstehen“, sagt die Bürgerin.

Wieder rund 6000 Besucher erwartet

Über fehlende Besucher werden die Veranstalter, der Hofkeramiker Marcus Motz und der Verein Kulturallianz mit seinem Vorsitzenden Gerhard Motz, daher sicher auch in diesem Jahr nicht klagen können. Stieg die Anzahl der Gäste doch seit 2005, als der Markt erstmals auf dem Ehrenhof der Kavalierhäuser stattfand, kontinuierlich von 4000 auf 6000 Besucher. Ähnlich viele erwartet Gerhard Motz auch in diesem Jahr im Hof der Kavalierhäuser sowie auf dem Kirchplatz. Sie alle können sich von der Vielzahl der Formen und Farben verzaubern lassen, die etwa 90 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland von Schleswig-Holstein bis Bayern an ihren Ständen präsentieren. Mit dabei sind auch die Brandenburger Töpferhochburgen Crinitz und Görzke. Auch Arbeiten mit den neuesten Trends aus Schottland, Ungarn und Polen werden gezeigt beziehungsweise zum Kauf angeboten. Auch eine Makramee-Künstlerin, die diese aus dem Orient kommende Knüpftechnik zur Herstellung von Ornamenten und Textilien beherrscht, hat zugesagt. Liebhaber der Holzkunst kommen beim Senziger Tischlermeister Eckart Möhlenbeck auf ihre Kosten, der nicht nur Vasen und Schalen, sondern auch Lampen aus Holz fertigt. Komplettiert wird das Angebot durch Kunstschmiede, Glasgestalter, Bernsteinschleifer, Korbflechter.

Eintritt ist in diesem Jahr frei

„Aufgrund der Sanierung der Schlossfenster steht der Schlosshof leider nicht zur Verfügung“, sagt der Vorsitzende der Kulturallianz. Erfreulicherweise habe die Stiftung preußische Schlösser und Gärten aber für den Töpfermarkt 2017 schon ihre Verhandlungsbereitschaft signalisiert.

Der Königliche Keramikmarkt muss sich daher ausschließlich über die Standmieten finanzieren. Der traditionelle Eintritt von einem Euro für die Töpferplakette wird nicht erhoben. Dennoch steht es jedem Besucher frei, als nette Geste gegenüber den Veranstaltern die Plakette für 100 Cent zu erwerben. Für den kulturhistorischen Rahmen sorgt auch mit Musik wie schon in den Vorjahren das Wandertheater „Los Dilletantos“.

Von Franziska Mohr

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