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Tomtato – mehr als ein Gemüse

Tag der offenen Gärtnerei Tomtato – mehr als ein Gemüse

Sie ist halb Kartoffel, halb Tomate, und die Fachwelt in Berlin und Brandeburg hält offenbar große Stücke auf sie: die Tomtato. Jetzt ist die Pflanze des Jahres 2016 auch in der Region erhältlich. Beim Tag der offenen Gärtnereien erklärte Gärtnerin Monika Genz ihren Kunden auch gleich, wie die seltsame Wunderpflanze entstanden ist.

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Monika Genz (r.) erklärt Brigitte Vollus die Pflanze des Jahres.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Sie ist schon ein eigenwilliges Mischwesen, diese „Tomtato“-Pflanze. Aber die Gärtner aus Berlin und Brandenburg sind über sie voll des Lobes. Es klingt auch zu gut: Im Sommer trägt sie obenrum Cherrytomaten, im Herbst wachsen ihr untenrum Kartoffeln. Damit hat es die Tomtato zum Titel „Pflanze des Jahres 2016“ bei den Gärtnern in Berlin und Brandenburg geschafft.

Im Januar auf der Grünen Woche vorgestellt, steht sie nun in den Gärtnereien zum Kauf. Auch die Gärtnerei Genz in Königs Wusterhausen hat sie – und präsentierte sich am Wochenende gleich stolz zur Eröffnung der Beet- und Balkonpflanzensaison ihren Kunden. Die Pflanze sei ideal für den Anbau im Kübel, im Gewächshaus aber auch im Beet, sagt Mitarbeiterin Monika Genz. Sie liebe einen sonnigen Standort, nährstoffreichen, feuchten und durchlässigen Boden.

Bummel durch die Gewächshäuser

Landesweit luden am Wochenende Gärtnereien zum Tag der offenen Gärtnerei ein. Auch bei Genz konnte man in aller Ruhe durch die Gewächshäuser bummeln, den Gärtnern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen und das Pflanzenangebot begutachten. Samtrot leuchtete da die „Calliope Dark Red“. Die Geranie ist eine Neuzüchtung und gilt als Empfehlung des Jahres 2016.

Aber auch Gemüsepflanzen hat die Gärtnerei zuhauf im Angebot, allein elf verschiedene Sorten Tomaten. Wirklich beeindruckt zeigten sich die Kunden aber von der Tomtato. „Ist das die Pflanze, die ich im Fernsehen gesehen habe?“, wollte Brigitte Vollus aus Treptow wissen. Monika Genz bejahte und nahm sich auch gleich noch die Zeit, zu erklären, wie es zu der wundersamen Kombination kam.

Von Hand veredelt

Im Grunde ist es ganz einfach: Kartoffeln und Tomaten gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Beide werden per Hand verbunden, veredelt, sagt der Gärtner. Die Kartoffel dient als „Unterlage“ für die Tomate, eine traditionelle Praxis, es ist keine Gentechnik im Spiel.

Einen Tipp von Monika Genz gab es auch noch: „Ich empfehle, lieber doch noch ein paar Tage zu warten, bis man die Pflanzen ins Freie bringt, es ist nachts einfach noch zu kalt.“

Von Gerlinde Irmscher

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