Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Traditionskonzert im Doppelpack
Lokales Dahme-Spreewald Traditionskonzert im Doppelpack
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:52 13.12.2015
Starke musikalische Gemeinschaft, starkes Konzert: vier Chöre und zwei Instrumentalgruppen aus Königs Wusterhausen traten gemeinsam in der Kreuzkirche auf. Quelle: Heidrun Voigt
Anzeige
Königs Wusterhausen

„Singen ist eine edle Kunst und Übung“, das wusste schon Martin Luther. Wer singe, schlage alle Sorgen aus und sei guter Dinge, so der Reformator. Das können sicher auch die Sänger des Chores der evangelischen beziehungsweise katholischen Kirchengemeinde Königs Wusterhausen, des Kammerchores und des Schulchores des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums bestätigen. Zusammen mit dem Posaunenchor der evangelischen Kirche und der Instrumentalgruppe des Gymnasiums boten sie am Samstag gemeinsam gleich zwei bemerkenswerte Konzerte in der Kreuzkirche – um 16 und um 18 Uhr.

Der Posaunenchor eröffnete mit dem Weihnachtslied „Herbei o ihr Gläubigen“ das facettenreiche Konzert mit 120 Akteuren. Und alle, aber wirklich auch alle, liefen zur Hochform auf und boten nicht nur ein musikalisch überzeugendes Konzert, sondern vor allem ein emotionsreiches. Neben der inhaltlichen Zusammenstellung, die von Johann Sebastian Bach bis zu Benedykt Bryderns „Salsa Bells“ (einer Variation der gut bekannten „Jingle Bells“) reichte, begeisterten das Publikum auch die stimmlichen und instrumentalen Qualitäten. „Der Posaunenchor spielt so schöne Arrangements und wird jedes Jahr besser“, meinte Regina Wolff aus Senzig. Die Zernsdorferin Margot Batschkat besucht seit sechs Jahren das Traditionskonzert und findet es sehr abwechslungsreich.

Alle vier Chöre und die Musiker zeigten, was in ihnen steckt. Erwähnt seien die stimmungsvolle „Schlittenfahrt“ von Theodor Ritter mit Glöckchen und knallenden Peitschen der jungen Musiker vom Gymnasium oder „Tochter Zion“ von Michael Schütz, das der Posaunenchor spielte. Der Schulchor glänzte nicht nur mit „Leise rieselt der Schnee“ und die Kirchenchöre boten ein zu Herzen gehendes „Vom Himmel hoch“. Ein großes und stimmgewaltiges Ensemble bildeten die vier Chöre bei einigen Liedern.

„Wir haben seit 13 Uhr alle zusammen geprobt und gestern hatte unser Schulchor mit der Instrumentalgruppe zwei Konzerte im Gymnasium“, erzählte die 14-jährige Emma. Mit ihrer Freundin Meike ist die Neuntklässlerin sich einig, dass es bei aller Anstrengung vor allem Spaß macht. „Es ist ein echt schönes Gefühl, da vorn zu stehen und gemeinsam zu singen“, sagte Meike. Während eines einwöchigen Probeaufenthalts in Rheinsberg haben die Gymnasiasten ihr Programm einstudiert.

„Es war gestern im Gymnasium und auch heute ein ergreifendes Konzert“, sagte Heike Rathay. Ihr Sohn David (13) spielt Geige im Schülerensemble. Die Mutter betonte, wie wichtig für die Jugendlichen solch ein Auftritt sei, wo sie eine Resonanz auf ihre Arbeit erhielten. „Ohne den enthusiastischen Einsatz von den Lehrern Frau und Herrn Höhlig sowie Herrn Wulfert wäre so etwas nicht möglich“, ist sie sich sicher.

Seit mehr als 15 Jahren findet solch ein großes weihnachtliches Konzert in der Kreuzkirche statt, bei dem anstelle eines Eintritts ein „Austritt“ als Spende erbeten wird. „Seit etwa vier Jahren machen wir zwei Konzerte, weil die Plätze immer schnell ausgebucht waren“, sagte Kantorin Christiane Scheetz.

Von Heidrun Voigt

Polizei Dahme-Spreewald: Polizeibericht vom 13. Dezember - Einbrüche in Wohnhäuser

Einbrecher haben sich am Sonnabend an zwei Häusern in Zeuthen und Schulzendorf zu schaffen gemacht. In beiden Fällen hebelten sie Fenster auf, um ins Innere der Gebäude zu gelangen. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen Bargeld, zudem ist davon auszugehen, dass die Täter einen erheblichen Schaden verursacht haben. Die Polizei ermittelt.

13.12.2015
Dahme-Spreewald Straßen am Bahnhof gesperrt - Kesselwagen kippt beim Rangieren um

Ab 14 Uhr wurde am Freitag in Kablow die Zernsdorfer Straße, der Amselweg und die Ziegeleier Straße gesperrt. Grund war ein umgekippter Kesselwagen. Der leere Waggon war beim Rangieren aus dem Gleis gekippt. Die Sperrungen wurden veranlasst, um mögliche Gefährdung von Passanten auszuschließen.

15.12.2015

Mittenwaldes Haushalt für das kommende Jahr weist einen Fehlbetrag von 2, 225 Millionen Euro aus. Zwar könne das Loch mit einer Entnahme aus der Rücklage geschlossen werden, doch sollte künftig mehr an Einsparungen gedacht werden. Das mahnte in der Sitzung der Stadtverordneten Werner Hannig (Linke, Vorsitzender des Finanzausschusses) an.

15.12.2015
Anzeige