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Trauer um Ortsvorsteherin Renate Grätz

Senzig Trauer um Ortsvorsteherin Renate Grätz

Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) ist verstorben, sie erlag einer schweren Krankheit. Sie wurde 76 Jahre alt. Parteifreunde und Weggefährten aus dem Ortsbeirat würdigten ihren unermüdlichen Einsatz für den Königs Wusterhausener Ortsteil. Vor allem der geplante Schulneubau wird mit ihrem Namen verbunden bleiben.

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Renate Grätz

Senzig. Königs Wusterhausener Kommunalpolitiker haben betroffen auf die Nachricht vom Tod der Senziger Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) reagiert, die auch Vorstandsmitglied der Stadt-CDU war. „Mit ihr verlieren wir eine Kommunalpolitikerin, die allgemein beliebt und anerkannt war. Besonders ihr Engagement für die Entwicklung ihres Heimatortes Senzig bleibt unvergessen. Wir werden Renate sehr vermissen“, schreiben ihre Parteifreunde in einem Nachruf. Die 76-Jährige war am 4. November nach schwerer Krankheit verstorben.

Neubau der Grundschule war ihr wichtigstes Projekt

Renate Grätz war seit 2014 Ortsvorsteherin in Senzig. Ihr wichtigstes Projekt und das des Ortsbeirates war der Neubau einer Grundschule, der inzwischen auf den Weg gebracht ist. Nur in der Standortfrage war man sich im Ortsbeirat nicht einig. Soeben wurde in einem Architektenwettbewerb der Entwurf für den Neubau am Bullenberg ausgewählt. Der stellvertretende Ortsvorsteher Benno Breitmeier (parteilos) sagte am Freitag der MAZ: „Sie war sehr rührig, hat sich wirklich um alles gekümmert. Sie opferte sich auf für den Ort.“ Breitmeier hatte ihr wiederholt angeboten, sie zu entlasten. „Aber das wollte sie nicht.“ Die Zusammenarbeit mit ihr sei steht sehr harmonisch gewesen.

Die neue Grundschule war ein Herzensanliegen von Renate Grätz

Die neue Grundschule war ein Herzensanliegen von Renate Grätz. Das Vorhaben ist auf den Weg gebracht, nach diesem Entwurf soll die Schule am Bullenberg gebaut werden.

Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Als Kämpferin behält Peter Dittrich, stellvertretender CDU-Vorsitzender in Königs Wusterhausen, Renate Grätz in Erinnerung. Er meint damit nicht nur den Kampf gegen die Krankheit. „Sie hatte immer klare Vorstellungen, dafür hat sie hart gekämpft“, sagte er. Der Schulneubau werde stets mit ihrem Namen verbunden sein. „Sie musste viele Widerstände überwinden, ließ nie locker. Das hätte kein anderer geschafft.“

Neuer Ortsvorsteher bis zur Kommunalwahl 2019 ist nun Benno Breitmeier. Für Renate Grätz rückt ein neues Mitglied in den Ortsbeirat nach. Die nächste Sitzung ist am 18. Januar.

Von Frank Pawlowski

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