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Dahme-Spreewald Trockenheit sorgt für Wassermangel im Spreewald
Lokales Dahme-Spreewald Trockenheit sorgt für Wassermangel im Spreewald
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19:24 11.09.2018
Im Spreewald sind die Wasserspiegel stark gesunken Quelle: dpa
Königs Wusterhausen

Zwischen 6 und 21 Uhr dürfen Anlieger von Seen, Flüssen und Kanälen im Landkreis Dahme-Spreewald vorerst kein Wasser mehr abpumpen. Betroffen von einer entsprechenden Verfügung der Kreisverwaltung sind die Gemeinde Märkische Heide, das Amt Unterspreewald und das Amt Lieberose/Oberspreewald sowie die Stadt Lübben.

Trockenheit sorgt für Wasserknappheit

Grund für die Maßnahme: Wasserknappheit. „Die anhaltend warme und trockene Wetterlage seit Anfang April diesen Jahres hat in den Fließgewässern des Spreewaldes zu sehr geringen Durchflüssen geführt“, erklärt die Kreisverwaltung in einer Mitteilung: „so lagen die Tagestemperaturen seit Anfang April bis in den September hinein fast immer deutlich über dem Durchschnitt. Auch der in diesem Jahr bisher gefallene Niederschlag liegt nach wie vor erheblich unter dem Durchschnitt.“

Gießen mit Wasser aus Flüssen und Seen ist im Spreewald-Raum derzeit untersagt. Quelle: dpa

Zwar wird das Wasser vor allem im Spreewald angestaut. Aber es vermindern sich die Durchflüsse durch die Wasserläufe und Seen. Örtlich steht das Wasser. Eine Reihe von kleineren Zuflüssen zur Spree und Dahme sowie verschiedene Grabensysteme sind trocken gefallen.

Wasser aus Talsperren und Speicherbecken nachgefüllt

Ein wenig aufgefüllt wurde das Spreewald-System mit Wasser aus Talsperren sowie den Speicherbecken Lohsa II und Bärwalde. Doch auch diese Reserven sind laut Kreisverwaltung nun erschöpft. Eine Entspannung bei den Niedrigwasserständen im September wird nicht erwartet.

Die Trockenheit hat dazu geführt, dass Anlieger der Fließe verstärkt Wasser entnahmen, um die Gärten zu bewässern. Dies gilt als ein wesentlicher Grund für die Wasserprobleme.

Von MAZonline

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