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Dahme-Spreewald Trubel am sonnigen Krummensee
Lokales Dahme-Spreewald Trubel am sonnigen Krummensee
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05:00 13.07.2015
Die „Königskinder“ zeigten Voltigierkunst. Quelle: UTA SCHMIDT
Krummensee

Wer es sportlich mag, war auf dem achten Heimatfest in Schenkendorf-Krummensee am Samstag genau am richtigen Ort. „Wir haben in diesem Jahr erstmals den traditionellen Feuerwehr-Beach-Cup in das Festgeschehen integriert. Das kommt gut an“, sagte Brigitte Böttcher, die Vorsitzende des Heimatvereins Schenkendorf-Krummensee, im Trubel am sonnigen Krummensee. Sieben Mannschaften kämpften am Volleyballnetz am Sandstrand um den begehrten Cup. Den holte sich letztlich die zweite Mannschaft des Feuerwehr-Teams Schenkendorf, das im entscheidenden Spiel die Zumba-Mädchen-Mannschaft besiegt hatte.

Premiere auf dem Festgelände war ebenso für „Königskinder“. 20 Jungen und Mädchen im Alter ab fünf Jahren zeigten in drei Gruppen ihr akrobatisch-turnerisches Können auf einem Übungspferd aus Holz. Sie machten damit Lust auf den anspruchsvollen Voltigier-Sport. Seit April trainieren Kinder und Jugendliche diese Sportart auf dem Pferdehof Weiher in Schenkendorf und in der Sporthalle in Königs Wusterhausen. „Nach dem Umzug der Königskinder vom Reiterhof in Deutsch Wusterhausen nach Schenkendorf wollten wir dem Verein die Möglichkeit der Präsentation bei unserem Fest geben“, erklärte Brigitte Böttcher.

Seit 2008 lädt der Heimatverein abwechselnd zum Heimatfest nach Schenkendorf und Krummensee ein. „Damit wollen wir das Zusammenwachsen der beiden Orte, der örtlichen Vereine und Bürger beleben“, verriet Ortsvorsteher Lutz Krause. Inzwischen ziehen viele Akteure an einem Strang, um ideenreich ein unterhaltsames und familiäres Fest zu organisieren. Der Förderverein und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wären dabei ebenso aktiv wie die Mitglieder des Heimatvereins, des Kreisjagdverbandes und der Sportvereine. So waren am Samstag wieder viele Schenkendorfer auf den Beinen, um das diesjährige Fest zum Höhepunkt zu gestalten. In diesem Jahr allerdings nicht dabei waren der Kita-Förderverein, der Fußballverein und der Anglerverein. „Wir hoffen, dass diese Vereine im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sind“, so Böttcher.

Unermüdlich auf dem Festplatz am See waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. „Besonders neugierig sind die Besucher auf unser neues Rettungsboot“, so Ortswehrführer Jörg Krüger. Demnächst werde die Wehr noch Rettungsschwimmer ausbilden.

Von Uta Schmidt

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