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Trubel auf dem Wildauer Campus

Hochschulinformationstag Trubel auf dem Wildauer Campus

Am 28. Mai findet an der TH Wildau der Hochschulinformationstag statt – mit Angeboten für die ganze Familie. Studieninteressierte können sich über sämtliche Studienangebote informieren, alle Labore werden geöffnet sein. Für Interessierte ohne Abitur gibt es besondere Beratungsangebote, ebenso für Geflüchtete und für Familien.

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Viele Studieninteressierte bringen ihre Eltern mit, die dann auch fasziniert den modernen Campus im historischen Ambiente besichtigen.

Quelle: Karen Grunow

Wildau. Vom kleinen Geschwisterkind bis zur Oma kommen gerne alle mit, wenn Abiturienten zum Hochschulinformationstag nach Wildau reisen, um die Studienmöglichkeiten an der Technischen Hochschule kennenzulernen. Das war der Eindruck im vergangenen Jahr und auch diesmal wird es ähnlich sein, vermutet Juliane Bönisch vom Hochschulmarketing. Bei ihr laufen sämtliche Fäden für die diversen Veranstaltungen am 28. Mai zusammen. „Immer mehr Eltern begleiten ihre Abiturienten“, sagt sie.

Auch deshalb gibt es über die klassischen Angebote zu den Studiengängen hinaus, neben Rundgängen durch die Labore oder die Bibliothek, ein buntes Rahmenprogramm mit Flugsimulator, sportlichen Aktionen oder Zauberwerkstatt. Das Konzept der familienfreundlichen Hochschule wird so den Besuchern auch gleich vorgeführt. „Wir bieten Informationen, wie man als junge Familie Studium und Alltag vereinen kann“, hebt László Ungvári, der Präsident der Technischen Hochschule, einen der inhaltlichen Schwerpunkte des Hochschulinformationstages, hervor. Der wird am 28. Mai um 10 Uhr durch ihn und das hochschuleigene Orchester eröffnet. „Es wird auch Angebote geben zur Beratung von Geflüchteten“, sagt Ungvári. Denn die TH engagiert sich hier in besonderem Maße. Es werden Deutschkurse organisiert und Arbeitsmöglichkeiten geboten, um online Seminare belegen zu können, auch der Hochschulsport ist offen für Flüchtlinge, die in der Region untergebracht worden sind.

Studieren ohne Abitur ist eines der Kernthemen

Ein Thema, das dem TH-Präsidenten besonders am Herzen liegt, wird an diesem Tag der offenen Labortüren auch eine große Rolle spielen: Studieren ohne Abitur. So wird das neue TH Wildau College vorgestellt, das gerade zum ersten Mal in Form eines Vorsemesters läuft und vor allem eben jene ansprechen soll, die ohne Abitur oder nach langer Zeit im Beruf doch noch mit dem Studium liebäugeln. Katja Wenger vom Zentrum für Studienorientierung und Beratung wird beim Hochschulinformationstag über das Studium ohne Abitur sprechen, sie wird die Zugangsbedingungen vorstellen, die Formate und auch Finanzierungsmöglichkeiten, wenn jemand sich nicht für ein berufsbegleitendes Studium, sondern für die Vollzeitvariante entscheidet.

„Zwei Studenten werden Campus-Führungen machen“, erzählt sie über ein weiteres Angebot für die jüngeren Studieninteressierten. „Sie gehen in die Bibliothek, zeigen die Mensa, erzählen etwas über das Campusleben.“ Diese Möglichkeit, so die studentische Perspektive besser kennenzulernen, um einen noch besseren Einblick in den Wildauer Alltag zu bekommen, gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal.

Besucherströme werden erstmals erfasst

Erstmals soll es auch ein von Verkehrslogistik-Studenten entwickeltes System geben, die Besucherströme bei diesem stets beliebten Tag der offenen Tür zu erfassen. Denn bislang können Juliane Bönisch und ihre Kollegen immer nur vage schätzen, wie viele Studieninteressierte nebst Freunden und Familien wohl den Weg nach Wildau gefunden haben. „Der Schwerpunkt ist Berlin und Brandenburg“, das weiß Bönisch auf jeden Fall. Junge Leute aus diesen beiden Bundesländern machen auch das Gros der aktuell rund 4200 Studierenden aus. Bei denen verspürt László Ungvári gute Stimmung. Sowieso bemerkt er an seiner Hochschule ein besonderes Wir-Gefühl: „Man ist stolz, hier zu arbeiten und zu studieren“, wirbt er für die TH.

Info: Das detaillierte Programm gibt es unter www.th-wildau.de/hit

Von Karen Grunow

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