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Trubel bei der Eichwalder Feuerwehr

Frühlingsfest mit vielen Überraschungen Trubel bei der Eichwalder Feuerwehr

Beim diesjährigen Frühlingsfest der Eichwalder Feuerwehr standen die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr im Mittelpunkt. Sie durften einiges vorführen und berichteten begeistert von ihrer Arbeit. Die zahlreichen Besucher durften selbst so manches ausprobieren und ihre Geschicklichkeit testen.

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Erstmals konnten die Besucher das Kisten-Stapeln in luftiger Höhe üben.

Quelle: Uta Schmidt

Eichwalde. Der dreijährige Timur war am Samstagnachmittag mit seinem gelben „Feuerwehrmann Sam“-Helm zum Frühlingsfest der Freiwilligen Feuerwehr in die Goethestraße gekommen. Ohne Zögern packte der Steppke aus Königs Wusterhausen den Schlauch der Kübelspritze und lenkte den Wasserstrahl auf ein kleines Modellhaus. Giovanni Hoffert und Justin Härich von der Jugendfeuerwehr in Eichwalde hatten alle Hände voll zu tun, um den jüngsten Festbesuchern die wichtigsten Handgriffe fürs Brandlöschen zu erklären. „Wir reden aber auch über unsere Arbeit in der Jugendwehr, was wir bei den Übungseinsätzen erleben, und zeigen, wie viel Spaß wir in der Jugendwehr haben“, sagte der 13-jährige Giovanni. Am späten Nachmittag bewiesen er und die anderen, wie schnell sie selbst den Brand eines Holzhauses mit Umsicht löschen können. „Im Mittelpunkt des diesjährigen Festes steht ja unsere Jugendwehr, der 19 Kinder ab neun Jahren angehören“, erklärte Jugendwart Stefan Olesch. Weiterer Nachwuchs sei gern gesehen. Das Fest dürfte bei vielen Kindern wieder den Wunsch nach der Mitarbeit in der Kinder- und Jugendwehr geweckt haben. „Wir waren das erste Mal im vergangenen Jahr bei diesem Fest dabei und waren von den Angeboten gleich begeistert“, sagte Nadine Bayram. Bei vielen Jungen würde ja der Wunsch bestehen, Feuerwehrmann zu werden. Verständlich, dass die Warteschlangen für eine Rundfahrt mit dem Löschfahrzeug nicht abrissen.

Unterstützung von der Feuerwehr aus Frankfurt/Oder

Doch nicht nur Kinder, auch Jugendliche und Erwachsene hatten ihren Spaß am diesjährigen Frühlingsfest, für das die Eichwalder Feuerwehrleute und die Mitglieder des Fördervereins rund um die Wache viele Überraschungen vorbereitet hatten. Erstmals konnten große und kleine Gäste – gut gesichert am Seil – ihre Geschicklichkeit beim Kisten-Stapeln unter Beweis stellen. Tobias Marszallek gab vor allem Kindern gute Tipps, wie sie möglichst viele Kisten übereinander stapeln und dabei das Gleichgewicht halten können. „Wir haben selbst ausprobiert, wie man viele Getränkekisten in die Höhe stapeln kann. Der Rekord liegt bisher bei 18 Kisten“, sagte Ferris Augat, der seit zwölf Jahren seinen Dienst in der Wehr von Eichwalde versieht und schon beim ersten Fest vor neun Jahren mit von der Partie war.

Viel Unterstützung erhielten die Eichwalder Festorganisatoren wieder von der befreundeten Wehr aus Frankfurt/Oder. „Wir demonstrieren diesmal die Explosion einer Spraydose. Da ist Vorsicht geboten, weil Metallteile umherfliegen können“, erklärte Wolfgang Welemga, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Frankfurt/Oder.

Auch Brände und Löschübungen wurden simuliert

Auch Brände und Löschübungen wurden simuliert.

Quelle: Uta Schmidt

Der große Trubel an und in der Wache bewies Wehrleiter Rene Schildberg und seinem 35-köpfigen Team, wie beliebt auch die neunte Festauflage war. Dabei mussten sie, von vielen Besuchern unbemerkt, gleich zur Eröffnung um 15 Uhr zum Einsatz ausrücken. Ein Notruf war eingegangen, weil eine Ölspur am Bahnübergang Waldstraße entstanden war. Premiere bei diesem Einsatz feierte der „2. Alarmierungsweg“ in der Feuerwache. Auf einem Großbildschirm konnten Gäste live mitverfolgen, wie und wann der Notruf einging, wohin die Feuerwehrleute ausrücken und welche Technik sie bei ihrem Einsatz einsetzen. „Wir sind verpflichtet, diese Digitaltechnik in unserer Arbeit einzusetzen. Sie wurde von unserem IT-Beauftragen Dominique Wolf entwickelt“, erläuterte Schildberg sichtlich stolz die neueste Errungenschaft in der Wache.

Von Uta Schmidt

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