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Dahme-Spreewald Über 100 Gäste bei der Eröffnung des neuen Verwaltungssitzes
Lokales Dahme-Spreewald Über 100 Gäste bei der Eröffnung des neuen Verwaltungssitzes
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14:52 14.06.2015
Die Geschäftsführer der Gemtex GmbH Jens Krönert (l.) und Nils Burschik (M.) nahmen Glückwünsche von Thomas König entgegen. Quelle: Franziska Mohr
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Niederlehme

Am Möllenberg 1 in Niederlehme gab es am Donnerstag ein Stelldichein der High-Tech-Branche. Hinter der Adresse verbirgt sich der neue Verwaltungssitz der Firma Gemtec GmbH, die bereits seit 2002 in dieser Straße ihre Produktionsstätte hat. „Dort platzten wir aus allen Nähten, so dass wir uns freuen, heute gemeinsam mit mehr als 100 Gästen die Erweiterung unseres Standortes feiern zu können“, sagte Geschäftsführer Nils Burschik, während er gemeinsam mit den drei anderen Chefs des Unternehmens zahlreiche Blumen und Präsente in Empfang nahm. Mit zu den ersten Gratulanten gehörte Thomas König, Geschäftsführer der Kunststoff- und Gummiverarbeitung in Motzen, auf dessen Gelände die schon seit 1931 bestehende Firma nach der Wende 1992 einen Neustart wagte. Einst mit fünf Mitarbeitern begonnen, hat das Niederlehmer Unternehmen mit seinen vier großen Geschäftsbereichen inzwischen mehr als 100 Beschäftigte. Der jüngste Geschäftsbereich ist der Sondermaschinenbau, in dem für Kunden in aller Welt vor allem industrielle Öfen und Sonderkonstruktionen gefertigt werden.

„Ich freue mich über die Erweiterung. Gemtec gehört in der Stadt mit zu den erfolgreichsten Unternehmen und engagiert sich obendrein stark bei der Sicherung von Fachkräften“, sagte Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) im Gespräch mit zahlreichen Geschäftsleuten aus der Region. „Uns liefert die Gemtec Fertigungsteile für Werkzeuge sowie für unsere Wärmetauscher, die wir von Brasilien bis nach Asien liefern“, sagt Uwe Hotzler, der Inhaber der gleichnamigen Werkzeugbau GmbH. Im Gewerbegebiet mit der Hausnummer 40 praktisch Nachbarn sei man mit der Qualität der Gemtec-Produkte sehr zufrieden. Ein Lob, das Gemtec-Geschäftsführer Jens Krönert gern hörte, während die Besucher schon im Foyer des Hauses mit seinen knapp 50 Büros und Konferenzräumen ins Staunen gerieten. Dort präsentierten ihnen Mitarbeiter neueste Sicherheitstechnik, bei der mit fliegenden Drohnen der Produktionsstandort überwacht wird. Seine Visitenkarte hinterließ das Niederlehmer Unternehmen auch bei der Ausstattung der Gläsernen Manufaktur des VW-Konzerns in Dresden, für das es etwa Terminals und Sitzgelegenheiten lieferte. Insgesamt investierte das Unternehmen in die Erweiterung seines Standortes jetzt mehr als 1,5 Millionen Euro.

Von Franziska Mohr

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