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Dahme-Spreewald Umfangreiches Angebot bei Gesundheitsnacht
Lokales Dahme-Spreewald Umfangreiches Angebot bei Gesundheitsnacht
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06:13 25.09.2017
Bei der Eröffnung: Adriane Kalsow, Chefärztin am Klinikum Dahme-Spreewald und Vorstandsmitglied bei Gesonet, Karin Paul, Praxis für Naturheilkunde, und Kerstin Schneider, Vorstandsvorsitzende von Gesonet (v. l.). Quelle: Aaliyah Sarauer
Königs Wusterhausen

Das Netzwerk für Gesundheits- und Sozialwirtschaft Königs Wusterhausen (Gesonet) veranstaltete am Sonnabend die dritte Lange Nacht der Gesundheit. Mit den Worten „Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und hoffe, dass Sie mit vielen Anregungen und neuem Wissen später nach Hause gehen“ eröffnete Vorstandsmitglied Adriane Kalsow die Veranstaltung.

Von 16 Uhr bis 22 Uhr hatten die Besucher Zeit, sich bei verschiedenen Ärzten, Unternehmen und Verbänden des Gesundheits- und Sozialwesens genau zu informieren. Diese Chance wurde vor allem bei dem neu eröffneten Gesundheitszentrum genutzt. Das Unternehmen war vorher 18 Jahre lang im Fontane-Center zu finden und ist nun an einen neuen Standort in der Gerichtsstraße umgezogen. „Heute haben wir die Eröffnung in die Lange Nacht der Gesundheit eingebettet“, berichtete Inhaber Tino Latzke. „Der Patient hat jetzt alles unter einem Dach, das ist gerade für die interdisziplinären Ansätze wichtig“, ergänzte er.

Kopfschmerzen und Wasserhaushalt

Die Besucher konnten sich an diesem Abend umschauen und über die Angebote, wie zum Beispiel den Faszienzirkel, informieren. Gerade bei älteren Menschen verkleben die faszialen, also Bindegewebs-, Strukturen besonders häufig und die Beweglichkeit wird dadurch eingeschränkt. Durch diesen Zirkel soll genau das verhindert werden. „Wir sind schon seit einigen Jahren Mitglied. Und jetzt haben sie alles schön neu eingerichtet, top“, sagte Horst Rüdiger.

Beim Thema Gesundheit darf natürlich das Trinken von Wasser nicht fehlen. Für Informationen zu diesem Bereich sorgte „Mein Wasserhaus“. Inhaberin Daniela Breitmeier stand für Fragen aller Art bereit. „Wasser ist unser Lebensmittel Nummer eins, was wir zu uns nehmen sollten, weil es für den Transport und für die Entgiftung wichtig ist. Leute brauchen mehr Aufklärung zu diesem Thema. Und dafür sind wir da.“ Sie warb in diesem Zusammenhang auch für die Prävention: Krankheiten sollen durch das richtige Trinkverhalten gar nicht erst entstehen. Denn oft ließen sich zum Beispiel Kopfschmerzen auf zu geringe Wasseraufnahme zurückführen.

Veganes Restaurant stellt sich vor

Die vegane Ernährung ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, wenn es um die Gesundheit geht und sollte deswegen auch bei der langen Nacht der Gesundheit Beachtung finden. Das Alge Bistro Gaia, das erste vegane Restaurant in Königs Wusterhausen, war ebenfalls eine Anlaufstelle an diesem Abend. „Wir ernähren uns selbst vegan und das Thema Gesundheit war schon immer ein Bestandteil bei uns. Wir hatten den Wunsch bei der Ernährung in Königs Wusterhausen etwas zu verändern und den veganen Gedanken weiterzubringen,“ informierte der Besitzer René Rehme. So gab es die Möglichkeit für die Besucher einige Speisen zu probieren. Neben den anderen Besuchern entschied sich ebenso Familie Rüdiger für das Restaurant: „Unsere Enkeltochter ernährt sich auch vegan und jetzt wollen wir mal gerne probieren, wie das schmeckt.“ Die Veranstaltung überzeugte sie: „Wir finden es hier sehr gut, es gibt schöne Anregungen.“

Von Aaliyah Sarauer

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