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Umlagen auf Rekordniveau

Teupitz Umlagen auf Rekordniveau

Die Stadt Teupitz entgeht noch einmal dem drohenden Haushaltssicherungskonzept. Schon 2016 konnte das erfolgreich vermieden werden. Laut Plan übersteigen die Ausgaben in diesem Jahr jedoch die Einnahmen, die Rücklage schmilzt beträchtlich.

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Die Badestelle an der Gutzmannstraße soll neu gestaltet werden. Für das Projekt sind im Haushalt der Stadt Gelder eingeplant.

Quelle: Karen Grunow

Teupitz. In Teupitz konnte, wie schon im vergangenen Jahr, das drohende Haushaltssicherungskonzept abgewendet werden. In ihrer jüngsten Sitzung stimmten Stadtverordneten mehrheitlich dem von der Kämmerei der Amtsverwaltung des Schenkenländchens vorgelegten Haushaltsplan zu.

„Die Umlagen sind auf Rekordniveau“, zeigte der Teupitzer Bürgermeister Dirk Schierhorn (Bürgernettzwerk) anschaulich die aktuelle Haushaltssituation in einer Präsentation. Die Umlage für den Landkreis ist um 91 000 Euro auf nunmehr 730 000 Euro erhöht worden, die Amtsumlage ist ebenfalls gestiegen um 15 000 Euro auf aktuell 559 000 Euro. Insgesamt sieht der Haushaltsplan 3,33 Millionen Euro Ausgaben vor. Dem gegenüber stehen errechnete Einnahmen von 3,12 Millionen Euro. Das insbesondere eben durch die Umlagen erhöhte Defizit kann noch durch Rücklagen ausgeglichen werden. „Das ist ein Zeichen für eine sehr sparsame und vorsichtige Haushaltsführung“, betonte Schierhorn. Der finanzielle Spielraum der Stadt wäre viel höher ohne die Wertminderung des Anlagevermögens und ohne die erhöhten Umlagen.

Kleinere Investitionen eingeplant

Trotzdem hat es die Kämmerei in enger Zusammenarbeit mit einigen Stadtverordneten des Bürgernettzwerks geschafft, einige kleinere Investitionen vorzusehen. So sollen Spielgeräte für die Kita angeschafft werden und die Planung für die Seestraße und den Dorfplatz im Ortsteil Tornow können angegangen werden. Angeschafft werden muss ein neuer Transporter für die Stadtarbeiter, da der bisherige gestohlen worden ist. Das Projekt, die Badestelle an der Gutzmannstraße umzugestalten und durch Badestege zu erweitern, ist ebenfalls in den Haushaltsplan aufgenommen worden, obwohl der neuerliche Antrag um Fördergelder aus dem EU-Programm Leader abgelehnt worden ist.

„Mit Ausnahme von 2014 haben wir jedes Mal ein deutliches Plus zum Plan erwirtschaftet“, rechnete Schierhorn vor. Nach bisherigem Plan wird die Rücklage zum Jahresende nur noch knapp 40 000 Euro betragen, doch er zeigt sich zuversichtlich, dass die Rechnung zum Jahresende für die Stadt positiver ausfällt. Er betonte auch, wie dringlich eine Eröffnungsbilanz sei, um Klarheit über das reale Anlagevermögen der Kommune zu haben. Diese steht aus, seitdem die doppische Haushaltsführung übernommen worden ist.

Als nächste Gemeinde im Amt Schenkenländchen wird Märkisch Buchholz am Donnerstag über den dortigen Haushalt befinden müssen.

Von Karen Grunow

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