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Bestensee Unterstützung für den Bürgermeister

Zuletzt war immer wieder Kritik an Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) geäußert worden. Vor allem sein Herausforderer Jürgen Ostländer tat sich dabei hervor. Doch dessen ehemalige Fraktion der Unabhängigen Bürger Bestensee-Pätz wählt einen anderen Kurs. Sie stellt sich hinter Quasdorf.

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Uwe Budach und Andreas Scholz von der stärksten Fraktion in der Gemeindevertretung, der UBBP, sowie der parteilose Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (v. l.) wollen für Bestenseer Probleme gemeinsam Lösungen finden.

Quelle: Dietrich von Schell

Bestensee. Die Fraktion der der Unabhängigen Bürger Bestensee-Pätz (UBBP) demonstriert Einigkeit mit dem parteilosen Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf. Die Fraktionsspitze mit Uwe Budach und Andreas Scholz will den Konfrontationskurs von Jürgen Ostländer nicht mitgehen. Der gehörte bis vor einem Monat als Gemeindevertreter noch den Unabhängigen an, hat aber inzwischen mit drei weiteren Unabhängigen die neue Fraktion „Plan Bestensee“ ins Leben gerufen. Als deren Vorsitzender ist Ostländer hart mit Quasdorf ins Gericht gegangen. Grund: Er misstraut der Politik des Bürgermeisters (die MAZ berichtete).

„Blockadepolitik“ kritisiert

Uwe Budach meint nun, dass Ostländer Blockadepolitik betreibe, und zwar seit er seine eigene Kandidatur um das Bürgermeisteramt angetreten habe. „Jeden Tag liest man etwas anderes in der Zeitung, die Bürger verstehen das doch nicht mehr“, urteilt Budach. Als Beispiel zieht er den Rathausneubau heran, für den sich Ostländer anfänglich als Vorsitzender des Rathausausschusses vorbildlich eingesetzt habe. „Doch nun, da alle Schwierigkeiten überwunden sind, stellt er fest, dass ihm das Rathaus zu teuer ist.“

Politik mit der Verwaltung

Das sei nicht der Kurs der UBBP, sind sich Budach und Scholz einig. „Wir sind angetreten, um in Bestensee etwas zu bewegen, die notwendigen Aufgaben umzusetzen.“ Das sei ohne die Verwaltung nicht möglich. Man wolle keine sinnvollen Vorschläge blockieren – egal, von wem sie kämen, ob von der CDU, der SPD oder Plan B.

Quasdorf wirft Ostländer sogar vor, gelogen zu haben. Der Plan-B-Chef hatte behauptet, dass zum größten Teil die Bundesliga-Volleyballer „Netzhoppers“ die Bestenseer Sporthalle belegen würden – und das kostenfrei. Quasdorf aber zeigt Akten, die Ostländer kennen müsste, weil er sie selber eingesehen hätte. Darin steht, dass die Netzhoppers seit 2014 jedes Jahr ein Drittel der Nutzungseinnahmen beglichen hätten. „Sie werden keineswegs bevorzugt, wie Jürgen Ostländer behauptet“, sagt Quasdorf. Die Volleyballer nutzten die Halle 40 Stunden pro Monat. „Sie zahlen dafür ihre Beiträge wie auch alle anderen Vereine, die in die Halle gehen“, berichtet Quasdorf.

Lagerbildung befürchtet

Außerdem kämen durch den renommierten Volleyball-Club Sponsorenverträge mit der Landkost-Arena zustande. Die Werbemittel gehen zur Hälfte an die anderen Vereine in der Halle“, sagt der Bürgermeister.

Die UBBP hatte bislang die absolute Mehrheit in der GVV, die ist nun zwar verloren, trotzdem bleibt sie die stärkste Fraktion. Andreas Scholz kann sich zwar vorstellen, dass es nun zu Lagerbildungen in der Gemeindevertretung kommt. Uwe Budach hofft jedoch, dass mit der Abspaltung der drei ehemaligen Mitstreiter wieder klare Verhältnisse herrschen. „Wir hatten eine Mehrheit, die keine war. Einheitliche Abstimmungen gab es nicht mehr“, sagt Budach.

Kein eigener Kandidat

Die UBBP will zudem keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl im September 2017 aufstellen. „Wir vertrauen Klaus-Dieter Quasdorf“, sagt Uwe Budach Gemeinsam will man mit dem ebenfalls parteilosen Bürgermeister die Probleme von Bestensee lösen, kündigt Budach an.

„Wir stehen für den Bau der Kita, des neuen Rathauses, der Erweiterung der Grundschule, des Vereinsgebäudes am Sportplatz, für den Anbau an der Feuerwache, und für den Umzug der Villa Elisabeth ins jetzige Amtsgebäude“, zählt Budach auf.

All diese Aufgaben, so sind sich die drei einig, sollten so schnell wie möglich angepackt werden. Der finanzielle Spielraum sei gegeben. „Worauf also wollen wir warten?“, meint Budach.

Von Dietrich von Schell

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