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Verbraucherberatung am neuen Standort

Königs Wusterhausen Verbraucherberatung am neuen Standort

Ratsuchende haben in Königs Wusterhausen wieder eine Anlaufstelle, bei der sie Tipps zum Mietrecht, zur Privatinsolvenz oder zu Verbraucherthemen bekommen können. Diese Beratungsangebote sind in der Friedrich-Engel-Straße wieder unter einem Dach vereint. Regie führt aber nicht mehr die Verbraucherzentrale.

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Gert Polter vom Mieterverein, Insolvenzberater Steffen Geike, Stefanie Janke und Rechtsanwalt Torsten Lieske (v.l.) vor dem neuen Domizil in der Friedrich-Engels-Straße 23 a in Königs Wusterhausen.

Quelle: Foto: Pawlowski

Königs Wusterhausen. Die Verbraucherberatung hat in der Friedrich-Engels-Straße 23a ein neues Domizil in Königs Wusterhausen gefunden. Sie wird nun unter der Regie des gleichnamigen Fördervereins durchgeführt, nicht mehr durch die Verbraucherzentrale Brandenburg, die das Büro in der Bahnhofstraße aufgab. Für Besucher ändert sich fast nichts. Am neuen Standort sind die bekannten Beratungsangebote des Mietervereins Dahme-Spreewald und der Insolvenzberatung der Diakonie Lübben wieder unter einem Dach vereint.

Nachfrage ist ungebrochen

Die Nachfrage scheint ungebrochen zu sein. Zu den Sprechzeiten dienstags und donnerstags von 11 bis 18 Uhr kamen bisher jeweils mindesten zehn Besucher, berichtet die langjährige Verbraucherberaterin Stefanie Janke. „Man hat Vertrauen zu uns und weiß, dass wir immer eine Lösung gefunden haben“. Sie ist nun ehrenamtlich für den Verbraucher-Förderverein tätig, außerdem ist sie Geschäftsführerin des hiesigen Mietervereins.

Beratungen hauptsächlich zum Mietrecht

Auch an diesem Dienstag herrschte Andrang im Flur. Alles wirkt noch etwas provisorisch, die Orientierung fällt schwer, Ratsuchende müssen etwas Zeit und Geduld mitbringen. „Es muss sich erst einspielen“, sagt Stefanie Janke. Hauptsächlich können sich Besucher zum Mietrecht beraten lassen, Rechtsanwälte sind an den Sprechtagen vor Ort. Jeden zweiten Dienstag gibt es eine kostenlose Insolvenzberatung. Außerdem gibt es Tipps zu Verbraucherthemen, der Verein berechnet zwischen fünf und 15 Euro dafür. Stefanie Janke hofft, dass die Stadt eine finanzielle Unterstützung leisten wird. Noch muss das Beratungsangebot ohne Zuschüsse auskommen.

Veranstaltungen zu aktuellen Themen geplant

Künftig soll es Veranstaltungen zu aktuellen Themen geben. Zum Auftakt am 8. November steht ein Vortrag zum Diesel-Skandal auf dem Programm. Ein Betroffener berichtet über seine Klage gegen den Volkswagen-Konzern. Wegen des großen Interesses gibt es dazu künftig regelmäßige Beratungen für Besitzer von Diesel-Autos an jedem zweiten Dienstag im Monat von 13 bis 18 Uhr. Es geht unter anderem um Schadenersatzforderungen und Möglichkeiten der Rückgabe von Fahrzeugen.

Erreichbar ist die Beratungsstelle über den Mieterverein unter Tel. 0 33 75/ 29 74 27.

Von Frank Pawlowski

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