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Dahme-Spreewald Verein lehnt Offenlegung klar ab
Lokales Dahme-Spreewald Verein lehnt Offenlegung klar ab
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00:17 09.06.2016
In Mittenwalde wollen sechs Kandidaten hoch hinaus. Amtierende Bürgermeisterin Hedda Dommisch (parteilos) geriet jedoch in Zusammenhang mit dem Neueinbau einer Heizung im Sporthaus Ragow in die Kritik. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

Der Verein FSV Admira hat auf seiner Internetseite auf die Vorwürfe in Bezug auf die Vergabe von Reparatur- und Installationsleistungen an die Firma Dommisch reagiert und sich von den Vorwürfen distanziert. Zum Hintergrund: Im Februar musste bei der Abwahl von Uwe Pfeiffer in Mittenwalde kurzfristig im Wahllokal im Sporthaus Ragow die ausgefallene Heizung repariert werden. Die amtierende Bürgermeisterin Hedda Dommisch hatte damals Dienst und beauftragte die Firma ihres Sohnes mit der Reparatur, von der sie selbst aber Teilinhaberin ist. Hedda Dommisch (parteilos) bewirbt sich um das Bürgermeisteramt. Inzwischen befasst sich eine Arbeitsgruppe mit den Vergabepraktiken im Rathaus (die MAZ berichtete).

Ungeklärt ist, wie es zu der konkreten Vergabe der Arbeiten für den Einbau der neuen Heizungsanlage gekommen ist, für die der Verein Fördermittel vom Landkreis erhalten hatte. Der Vereinsvorsitzende des FSV Admira, Martin Müßigbrot, will sich dazu nicht weiter äußern. Auch die angeblich eingeholten Angebote vor der Auftragsvergabe möchte er nicht vorlegen. „Alles, was es zu sagen gab, steht auf unserer Internetseite“, sagte er auf wiederholte Anfrage der MAZ. Hier heißt es aber lediglich: „Nach Erhalt des schriftlichen Förderbescheides wurde durch den Vereinsvorstand der Auftrag zur Neuinstallation an den preiswertesten Anbieter – in diesem Fall die Firma HIS Dommisch – erteilt und somit der Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Sportgelände Ragow aufrecht erhalten.“

Von Andrea Müller

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