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Dahme-Spreewald Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Ein großer Spagat!
Lokales Dahme-Spreewald Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Ein großer Spagat!
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00:51 22.08.2014
Manuela Schwesig. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Wenige Tage vor der Landtagswahl erhalten Sie unzählige Einladungen. Warum entschieden Sie sich für Königs Wusterhausen?
Manuela Schwesig: Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen unterstütze ich den hiesigen Abgeordneten Klaus Ness. Zum anderen bringe ich für das Mehrgenerationenhaus eine gute Botschaft mit. Der Bund stellt auch 2015 für deren Erhalt generell wieder Gelder zur Verfügung. Und zum Dritten habe ich in KW von 1992 bis 1995 meine Studienzeit an der Finanzhochschule verbracht.

Hatten Sie heute schon Gelegenheit für eine kleine Stippvisite in Königs Wusterhausen?
Schwesig: Leider nicht. Schon bei der Einfahrt in die Stadt habe ich mich gefreut, als ich den Wasserturm wiederentdeckte. Mit meiner Familie lebe ich jetzt in Schwerin.

Wenn Sie an Ihre Studienzeit in Königs Wusterhausen denken, woran erinnern Sie sich vor allem?
Schwesig: An ein Gefühl der Freiheit, der Unbeschwertheit, das junge Menschen empfinden, wenn sie erstmals auf eigenen Füßen stehen. Wenn wir keine Lust auf das Kantinenessen hatten, sind wir bei einem tollen Chinesen eingekehrt. Auch das traditionelle Landessportfest der Finanzverwaltungen im „Stadion der Freundschaft“ war immer schön. Da habe ich sogar mal in einer Fußballmannschaft für die Finanzverwaltung Frankfurt (Oder) mitgespielt.

Sind Sie nach dem Studium heute das erste Mal wieder in der Stadt?
Schwesig: Nein. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Finanzhochschule war ich als Festrednerin eingeladen. Damals habe ich auch die neue Hochschul-Bibliothek besucht.

Als Finanzwirtin sind Sie jetzt ausgerechnet für die Familienpolitik in Deutschland zuständig. Ist das kein Widerspruch?
Schwesig: Dass ich Finanzwirtin wurde, war nicht immer klar. Eigentlich wollte ich Erzieherin in einem Kinderheim werden. Aber eine solche Ausbildung gab es nach der Wende plötzlich nicht mehr. Da musste ich mich wie viele meiner Generation anders orientieren. Ich leitete aber schon früh eine Kindertanzgruppe und initiierte ein Sorgentelefon für Jugendliche. Jetzt kann ich politisch etwas für Kinder und Jugendliche bewirken. Bekanntlich geht es dabei aber nicht nur um Wünsche, sondern am Ende auch immer um Geld. Da ist die Finanzwirtin gar nicht so schlecht.

Sie haben einen siebenjährigen Sohn. Wie klappt es da mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
Schwesig: Das ist ein großer Spagat. Da geht es uns nicht anders als vielen Familien. Unser Sohn besucht eine Ganztagsschule, von denen es bundesweit ebenso wie Ganztagskitas noch viel mehr geben muss. Ansonsten wechseln mein Mann und ich uns ab, wer ihn hinbringen und abholen kann. Die Oma ist auch in der Nähe. Einen Nachmittag in der Woche versuche ich freizuhalten. Darauf freut sich mein Sohn immer schon und ich natürlich auch.

Interview: Franziska Mohr

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