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15:39 11.10.2015
Sophie Tassler aus Niederlehme wirft ihren Stimmzettel in die Wahlurne. Wahlhelferin Hannelore Siegmund (l.) achtet darauf, dass keine Fehler passieren. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Am Sonntag wählen die Dahmeländer ihren neuen Landrat. Die Wahlfreudigkeit unter den wahlberechtigten Bewohnern war am Vormittag recht unterschiedlich.

Nachdem die Wahlhelfer in Waltersdorf pünktlich um 8 Uhr das Wahllokal aufgeschlossen hatten, gab es erst einmal gar nichts zu tun. „Es wurde 9 Uhr bis die ersten Wähler kamen“, berichtete Ute Mirtschin, die Leiterin der freiwilligen Helfer. Gegen 10 Uhr hatten zwölf von 1071 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Unter ihnen Bernhard Frankmöller. „Ich sehe es als eine Bürgerpflicht, wählen zu gehen und die möchte ich natürlich nutzen“, sagte er, nachdem sein Stimmzettel in der Wahlurne verschwunden war.

Schriftführer Jürgen Krüger und Beisitzerin Kathrin Bahle waren aber durchaus der Hoffnung, dass die Waltersdorfer noch kommen werden, um über ihren neuen Landrat abzustimmen.

In Niederlehme kamen schon kurz nach 8 Uhr die ersten Wähler und auch insgesamt hatten sich am Vormittag doch schon ein paar mehr auf den Weg gemacht. Um 12 Uhr hatten im Wahllokal 019 (Fontane Grundschule) immerhin zehn Prozent der Stimmberechtigten ihr Kreuz gemacht. Mathias Pagenkopf und Sophie Tassler waren gegen Mittag gekommen, um zu wählen. Das war allerdings gar nicht so einfach. Durch einen Umzug innerhalb des Ortes hatte Mathias Pagenkopf zwar eine Wahlbenachrichtigung, die noch an die alte Adresse ging, erhalten, aber keinen Wahlschein an die neue Adresse bekommen. „Es dauert einen Moment, aber das klären wir“, so Ramona Moch, die unter den Wahlhelfern den Hut auf hat. Sie griff zum Hörer und telefonierte geduldig allerlei Instanzen ab. Am Ende war das Problem gelöst. „Sie sind leider noch unter der alten Adresse in der Wählerliste verzeichnet und da müssten sie in das Wahllokal am Jugendclub“, sagte Moch. Das war kein Problem für Mathias Pagenkopf, schließlich wollte er seine Meinung zum neuen Landrat kundtun und machte sich auf den Weg zum Jugendclub. Sophie Tassler indes hatte Glück, sie war schon im Wählerverzeichnis des Wahllokales aufgelistet. „Ich sehe es als meine Pflicht an, wenn ich schon darf, dann auch wählen zu gehen. Wer nicht wählen geht, der darf sich auch hinterher nicht beschweren“, sagte sie.

In Niederlehme passte Hannelore Siegmund genau auf, dass die Wähler den Zettel richtig in die Urne stecken. „Fünf Stunden sind zwar ganz schön lange, aber wir haben immer wieder Spass an der Arbeit und es kommen viele Leute, die man kennt“, erzählte sie. Jeweils fünf Stunden arbeitet ein dreiköpfiges Team – von 8 bis 13 Uhr, dann kommt die zweite Schicht und um 18 Uhr zum Auszählen sind alle sechs Wahlhelfer wieder da. „Eigentlich müsste das heute schnell gehen, es sind ja nur sechs Stapel – die vier Kandidaten, ungültige Stimmen und da wo beim ersten Hinsehen Unklarheiten sind“, erklärte Ramona Moch.

Von Gerlinde Irmscher

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