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Verhandlung über Asylunterkunft

Flüchtlingsunterbringung in Mittenwalde Verhandlung über Asylunterkunft

In den kommenden Tagen soll eine Entscheidung zur geplanten Gemeinschaftsunterbringung in der Storkower Straße in Gallun gefällt werden. Der Landkreis Dahme-Spreewald ist mit den privaten Investoren im Gespräch und lotet eine etwaige Anmietung aus. Die Mittenwalder Stadtverordneten kritisieren diesen Standort jedoch.

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Das Objekt in der Storkower Straße.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Mittenwalde. Noch ist alles offen beim Thema Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Mittenwaldes Ortsteil Gallun. Der Landrat hat ein Objekt in der Storkower Straße ins Visier genommen – ein privater Investor ist gerade dabei, zusammen mit dem Landkreis Dahme-Spreewald die Rahmenbedingungen auszuloten. „Nach aktuellem Stand laufen die Vertragsverhandlungen noch“, sagt Heiko Jahn, Büroleiter des Landrates. Doch in den nächsten Tagen soll eine Entscheidung gefällt werden, ob und wann der Landkreis das Objekt anmieten kann. Auch über den Mietzins muss verhandelt werden. In dieser geplanten Unterkunft sollen voraussichtlich 83 Plätze entstehen. Wenn die Verhandlungen abgeschlossen werden, sollen die Flüchtlinge nicht vor Mitte des Jahres einziehen.

Erst Anfang 2016 hatte Landrat Stephan Loge (SPD) diese Planungen kommuniziert, sagt die Mittenwalder Bürgermeisterin Hedda Dommisch. Viele Bürger der Stadt fühlen sich nicht einbezogen in die Debatte und wünschen sich, dass der Landkreis besser mit der Bevölkerung kommuniziert.

Der Tenor der Stadtverordneten zu dem avisierten Objekt in der Storkower Straße ist negativ: Sie kritisieren vor allem, dass das Gewerbegebiet außerhalb der Stadt liegt. Für eine vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen favorisierte die Mehrheit der Abgeordneten in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung das Grundstück Am Scheunenviertel/Wasserwerk in Mittenwalde. In einem Brief an Landrat Stephan Loge teilten ihm die Stadtverordneten im Auftrag des Ordnungsausschusses mit, dass die Stadt Mittenwalde den Aufstellungsbeschluss für dieses Grundstück gefasst hat, aber nicht selbst Investor sein wird. Bisher hat der Landkreis darauf noch nicht reagiert. Die Vorteile dieses Grundstückes liegen für Bürgermeisterin Hedda Dommisch auf der Hand: „Es liegt nicht außerhalb der Stadt und hat eine gute umliegende Infrastrukur mit mehreren Einkaufsgelegenheiten sowie eine Bushaltestelle.“

Von Melanie Höhn

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