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Dahme-Spreewald Verkehrszählung am Hofjagdweg geplant
Lokales Dahme-Spreewald Verkehrszählung am Hofjagdweg geplant
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21:40 12.07.2016
Der Hofjagdweg am Beginn der im Jahr 2014 ausgebauten Fahrradroute in Krummensee. Quelle: Dietrich von Schell
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Mittenwalde

In einer Broschüre des Tourismusverbandes Dahme-Seenland wird der Hofjagdweg als naturnahe Strecke für Fahrradfahrer gepriesen. 63 Kilometer lang, führt er von Königs Wusterhausen bis nach Lübben. Doch dass hier Autos und Lkw mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern in der Stunde unterwegs sind, ist Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) ein Dorn im Auge. Er ist nicht nur Bürgermeister der Gemeinde Bestensee, sondern auch Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes.

Er plädiert für Tempolimits. „Die Straße ist nicht breiter als 3,50 Meter, zwei Wagen kommen nicht aneinander vorbei“, sagt er. Dann noch die Raserei – für Radfahrer nicht eben verlockend, wie er findet. Im Visier hat er den elf Kilometer langen Abschnitt zwischen Krummensee und Groß Köris, der 2014 für insgesamt 2,3 Millionen Euro fertiggestellt wurde. Den Löwenanteil trug der Kreis, 440 000 Euro waren Fördergelder.

Krummenseer stören sich an Schleichweg

Probleme nennt auch Hedda Dommisch (parteilos), amtierende Bürgermeisterin von Mittenwalde: „Krummenseer Bürger stören sich an dem Schleichverkehr über den Hofjagdweg“, sagt sie.

Anders sieht es der Bürgermeister von Groß Köris, Marco Kehling: „Diese Straße ist eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen Groß Köris und Bestensee sowie Motzen“, sagt er. Dass sie für Autofahrer erhalten bleibe, sei wichtig. Dass mit gegenseitiger Rücksichtnahme gefahren wird, ist für Kehling selbstverständlich.

Kürzlich fand ein Treffen des Tourismusdezernenten Wolfgang Starke sowie der drei Anrainer-Bürgermeister statt. Eine Lösung kam nicht zustande. Geklärt wurde, dass es sich bei dem Hofjagdweg um eine Fahrradroute, nicht um einen Fahrradweg handelt. Alle Verkehrsteilnehmer dürfen ihn benutzen. „Wir werden die Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum zählen“, sagt Starke. Man will den Anteil an Autos sowie den an Fahrrädern ermitteln. Aber eine Einschränkung hält Starke nicht für möglich: „Wir müssten dann die Fördergelder zurückzahlen, die an die Förderung der Infrastruktur gekoppelt sind.“

Von Dietrich von Schell

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