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Dahme-Spreewald Verunglückte Radfahrerin war TV-Journalistin bei Welt
Lokales Dahme-Spreewald Verunglückte Radfahrerin war TV-Journalistin bei Welt
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12:01 17.05.2018
An dieser Stelle auf der B179 ereignete der tödliche Unfall am 13. Mai. Quelle: Julian Stähle
Klein Köris

Die Welt-Redaktion trauert um ihre Kollegin Astrid Steinmeyer. Die 51-Jährige wurde bei einem Unfall am vergangenen Sonntag schwer verletzt und starb wenig später in einem Krankenhaus.

Auf der Internetseite www.welt.de drücken die Kollegen der Journalistin ihren Schmerz und ihre Trauer aus:

„Sie hatte dieses Lachen. Dieses Lächeln, dass Dir selbst an den miesesten Tagen irgendwie bessere Laune machte. Und sie war klug und klar. Sie konnte sagen, was sie meint - immer herzlich und doch so, dass es jeder verstand. Astrid ist tot. Begreifen können wir das noch nicht. Wahrhaben wollen wir es nicht“.

Noch am Sonntagabend wurde auch auf der Website der Welt die Nachricht von dem Unfall vermeldet. „Ein Unfall, von dem viele gehört oder gelesen hatten. Wir hatten darüber gesprochen. Berührt, wütend, erschrocken, aber bis Montagmittag nicht ahnend, wie nahe uns die betroffenen Menschen stehen“.

Hintergrund

Astrid Steinmeyer hatte ihre journalistische Karriere als Volontärin in der ProSieben-Nachrichtenredaktion begonnen. Später wurde sie dort Redakteurin. Im Jahr 2000 wurde sie Auslandskorrespondentin für N24 (heute: Welt) und berichtete für den Sender aus London.

Seitdem arbeitete Steinmeyer unter anderem als Redakteurin und Reporterin für den Sender, bevor sie 2008 die Leitung der Dokumentationsabteilung übernahm.

Quelle: Welt.de.

Ein 81-jähriger Autofahrer war am 13. Mai 2018 auf der B 179 zwischen Neubrück und Hammer in eine Gruppe Radfahrer gefahren. Astrid Steinmeyer und ihr Mann sowie ein weiteres Paar wurden dabei über das Fahrzeug geschleudert.

Alle vier wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Berlin und Brandenburg gebracht werden.

Der 81-Jährige erlitt durch den Unfall einen Schock und musste ebenfalls stationär behandelt werden.

Von MAZonline

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