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Viele Besucher beim Ritterfest in Bestensee

Bestensee Viele Besucher beim Ritterfest in Bestensee

Die die größte Attraktion beim Ritterfest an diesem Wochenende in Bestensee waren sicherlich die etwa 30 Mannen von „Midgards Feuerbund“. Kein Wunder, schlugen die doch mit echten Schwertern, Äxten und Morgensternen aufeinander ein. Friedlichere Naturen konnten auch einfach Musik von Schalmeien und Dudelsäcken hören.

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Die harten Jungs von „Midgards Feuerbund“.

Quelle: Dietrich von Schell

Bestensee. Das zweite Ritterfest am königlichen Forsthaus zog am Wochenende zahlreiche Besucher an. Hauptattraktion waren die Ritterkämpfe der Männer von „Midgards Feuerbund“. Am Sonnabend und Sonntag traten sie jeweils dreimal vors Publikum – mit Axt, Schwert und Morgenstern.

„Die Leute bekommen Vollkontaktkämpfe zu sehen“, so Rüdiger Kienzle von der etwa 30 Mann starken Truppe. Das heißt, die Ritter dreschen wie zu guten alten Zeiten richtig aufeinander ein, nichts ist einstudiert. „Das klingelt dann schon mal richtig in der Rüstung“, sagte Kienzle. „Natürlich passen die Kämpfer auf, aber so wirkt die Schau echter. Die Ritter haben es ja früher auch nicht anders gemacht.“

Kein Mittelalter ohne Dudelsäcke und Schalmeien

Für das Bühnenprogramm war die Gruppe „LaMarotte“ zuständig. Die fünf Musiker um Torsten Höher spielen mittelalterliche Melodien. „Aber wir interpretieren sie auf frische, moderne Weise“, sagte Höher, der Dudelsäcke und Schalmeien spielt. „Wir unterlegen das Ganze mit zeitgemäßen Rhythmen, sonst wird es langweilig.“ Für Spaß und Unterhaltung auf der Bühne sorgten zudem die zwei „Schmierenkomödianten“, die Comedy nach mittelalterlichem Vorbild darboten.

Für Kinder gab es zwei Attraktionen: ein handgetriebenes Riesenrad und ein Karussell. Darüber hinaus gab es für die Besucher viele Gelegenheiten, mit Messern und Äxten auf Zielscheiben zu werfen oder mit Pfeil und Bogen zu schießen. Auch das Handwerk früherer Zeiten kam nicht zu kurz: Die Gäste konnten einem Schmied bei der Arbeit zusehen, handgemachte Bögen bestaunen oder zusehen, wie mittelalterliche Musikinstrumente hergestellt werden. Auch an Bettlern und Wahrsagern gab es keinen Mangel. Und der große Markt bot jede Menge Platz für Stände mit frisch gebackenem Brot, Grillfleisch und anderen mehr oder weniger mittelalterlichen Leckereien.

Von Dietrich von Schell

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