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Dahme-Spreewald Vielfältiges Jubiläumsprogramm
Lokales Dahme-Spreewald Vielfältiges Jubiläumsprogramm
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00:28 31.05.2015
Dieter und Conni Gronau gehören von Beginn an zur Spitze des Kultur-Klubs in Schulzendorf. Quelle: Andrea Müller
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Schulzendorf

Zwanzig Jahre ist es jetzt her, dass der Kultur-Klub Schulzendorf gegründet wurde. Das Jubiläum wird gebührend mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen gefeiert.

„Ursprünglich wurde der Verein damals gegründet, um Sommerfeste für die Schulzendorfer zu veranstalten“, erinnert sich Conni Gronau. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern. Gemeinsam mit ihrem Mann Dieter und vielen freiwilligen Helfern stellen sie in der „Butze“, der Heimstatt des Kultur-Klubs in der August-Bebel-Straße, jedes Jahr einen bunten Mix von Zirkeln, Lesungen, Ausstellungen und Konzerten auf die Beine, so dass möglichst jeder im Ort etwas Passendes für sich finden kann. Die „Butze“ allerdings, so Conni Gronau, habe es nicht von Anfang an gegeben. Sie sei erst dazugekommen, als die Grundschule das Gebäude, das als Turnhalle diente, wegen des Neubaus um die Ecke nicht mehr benötigte.

Jeder, der mithelfen will, ist willkommen

Waren es zum Start im Jahr 1995 sieben Leute, die den Kultur-Klub ausmachten, so unterstützen jetzt 39 Frauen und Männer den Verein. „Besonders in den letzten zwei Jahren sind neue Mitstreiter hinzugekommen“, freut sich der Vorsitzende Dieter Gronau. Für ihn ist es auch unwichtig, dass nicht jeder unbedingt Mitglied sein möchte, der mitmachen will. „Wir können jede Hand gebrauchen, die mit anpackt“, sagt er. Umgekehrt gibt es auch Mitglieder, die den Kultur-Klub durch ihren Mitgliedsbeitrag eher finanziell stärken. Allen aber ist es wichtig, dass hier nicht nur Teenager zur Disco kommen, sondern auch Leute mit Kindern, Schulzendorfer in den besten Jahren und auch Frauen und Männer, die bereits im Rentenalter sind. „Hier geht es generationsübergreifend zu“, so Sprecherin Gronau. Das sei Anliegen und Konzept von Anfang an gewesen. So treffen sich Poeten, Hobbymaler, Tanzbegeisterte in vier verschiedenen Gruppen, Skatspieler, Biker, Eltern zum Elternstammtisch, Siedler und Senioren. Auch Fraktionssitzungen der Gemeindevertretung Schulzendorf finden in der „Butze“ statt.

Vielfältiges Programm

Dazu kommen die Veranstaltungen. Während das Puppentheater vor allem für die jüngsten Schulzendorfer gedacht ist, sind die Konzerte Höhepunkte für Leute zwischen 16 bis deutlich über 60. Jetzt kurz vor dem eigentlichen Geburtstag, der im Juni sein wird, findet ein Konzert mit der Gruppe „Rumble Pie“ statt. Sie wird Samstag ab 20 Uhr Gast in der „Butze“ sein. Die Musiker präsentieren die Vielfältigkeit des Rock ’n’ Roll. Songs der Ramones, der Pretty Things und der Rolling Stones werden ergänzt mit Stücken von The Cream, Chris Rea und ZZ Top. „Der Eintritt ist frei“, verrät die Kultur-Klub Spitze.

„The Blues Alligators“ werden am 11. Juni bei der Jubiläumsfeier des Kultur-Klubs in Schulzendorf für Stimmung sorgen. Quelle: Promo

Schon am vergangenen Freitag zog ein geschichtsträchtiges Mode-Programm viele Zuschauer in das Haus gegenüber des Sportplatzes. Gezeigt wurde Mode aus 100 Jahren. „Sogar einige Schulzendorfer trauten sich auf den Laufsteg“, so Conni Gronau. Die Veranstaltung war eine Ko-Produktion von Kultur-Klub, Seniorenbeirat und Gartenfreunden. Am 11. Juni soll dann der eigentliche Feiertag sein. „Deswegen wird es dann auch eine offizielle Veranstaltung für geladene Gäste geben“, kündigt die Sprecherin an. Am Abend seien dann wieder alle Schulzendorfer zu einem Abend voller Musik mit den „Blues Alligators“ eingeladen. „Die dürften viele schon von den Auftritten beim Kneipenfest in Königs Wusterhausen kennen“, sagt Gronau. Auch dann sei der Eintritt wieder frei. Den Luxus kann sich der Kultur-Klub aus Anlass des runden Geburtstages leisten, weil er mit anderen Veranstaltungen etwas mehr Geld in die Kasse bekam. Besonders beliebt seien die Ü40- Parties, bei denen alle, die die genannte Zahl an Jahren überschritten haben, zeigen können, dass sie noch ganz schön Power haben.

„In den letzten zwanzig Jahren gab es Höhen und Tiefen“, erinnern sich Conni Gronau. Kaum jemand weiß das besser als sie, die zwischendurch sogar selbst das Handtuch geschmissen hatte. Die Querelen von damals seien aber passé. Wichtig sei, dass der Kultur-Klub etwas auf die Beine stelle. Im Ort sei er deshalb längst eine nicht mehr wegzudenkende Institution – Dank vieler freiwilliger Helfer.

Von Andrea Müller

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