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Vielstimmiger Jahresausklang

Königs Wusterhausen Vielstimmiger Jahresausklang

Das öffentliche Adventssingen der Bürgerstiftung Königs Wusterhausen war ein voller Erfolg. Mehr als 100 Menschen beteiligten sich, viele von ihnen spontan. Die Stiftung hat in diesem Jahr einiges bewegt. So beginnt im Dezember ein Ausbildungsprojekt für Jugendliche. Ein weiteres Vorhaben steht schon in den Startlöchern.

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Der Einladung der Bürgerstiftung zum „Mitsingen“ folgten am Freitag mehr als 100 Menschen. Die Aktion war ein Erfolg.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Mit dem Adventssingen auf dem Bahnhofsvorplatz hat die Bürgerstiftung Königs Wusterhausen gerade für große Aufmerksamkeit gesorgt. Mehr als 100 Teilnehmer wurden gezählt, darunter viele Passanten, die sich spontan in den vielstimmigen Chor einreihten. „Genau das wollten wir erreichen“, sagt Anne Keding vom Vorstand der Stiftung.

Eine gelungene Premiere

Die Freude war groß nach der gelungenen Premiere des „Mitsingens“. Dass sich so viele Mitsänger einfanden – Kinder, Eltern, Großeltern, Einheimische und Gäste – hat Anne Keding fast zu Tränen gerührt. „Die Leute wollten gar nicht wieder aufhören“, berichtet sie. Das zweite öffentliche Singen der Bürgerstiftung soll es Ostern geben. Aber Anne Keding kann sich ebenso regelmäßige Treffen vorstellen, alle acht oder vier Wochen. Öffentlich gesungen wird im Dezember übrigens noch zwei Mal in der Stadt, ebenfalls privat organisiert: am 9. Dezember ab 20.30 Uhr am Brunnen und am 16. Dezember ab 19 Uhr am Fontaneplatz.

„Du hast es drauf“-Projekt kann starten

Die Bürgerstiftung hat im zweiten Jahr ihres Bestehens einiges bewegt. Mit dem Ausbildungsprojekt „Du hast es drauf“ wurde eine Gründungsidee umgesetzt. Mehr als 10 Jugendliche haben sich angemeldet, das Projekt kann damit im Dezember starten. Firmen aus der Region öffnen ihre Türen für die Teilnehmer, stellen verschiedene Berufe vor.

Ziel sei es, dass in nächsten Jahr jeder Jugendliche des Projekts einen passenden Ausbildungsplatz bekommt. „Die Idee dafür kam von Unternehmen selbst, die inzwischen große Probleme haben, Nachwuchs zu finden.“ Das Angebot richtet sich besonders an Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren, die sonst kaum Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben, zum Beispiel wegen schlechter Noten. „Wir glauben, dass es in der Region genügend Möglichkeiten für Jugendliche gibt. Sie müssen sie nur kennen“, sagt Anne Keding. Bis zum 5. Dezember können sich Interessenten noch anmelden (rahnenfuehrer@du-hast-es-drauf.de und telefonisch unter 0151/19447042).

Anti-Gewaltprogramm für junge Schüler

Ein weiteres Vorhaben der Stiftung nimmt konkrete Formen an. „Held oder Feigling“ heißt ein Projekt zur Gewaltprävention für Schüler der sechsten und siebten Klassen. Polizisten, Juristen, Sozialarbeiter gehen in die Klassen. Sie berichten, wie Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten, und erklären, wie man das vermeiden kann. Der Besuch einer Gerichtsverhandlung ist ein Teil des Programms.

Die Stiftung hofft auf eine Landesförderung noch in diesem Jahr. Im März 2017 könnte dann das Projekt mit Siebtklässlern der Herderschule sowie mit Schülern der Blindenschule starten,. Im darauffolgenden Schuljahr kommen Sechstklässler aus sechs Grundschulen der Stadt dazu.

Von Frank Pawlowski

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