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Dahme-Spreewald Vize-Landrat verabschiedet
Lokales Dahme-Spreewald Vize-Landrat verabschiedet
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00:17 02.03.2016
Carl-Heinz Klinkmüller und seine Frau Anette erhalten Glückwünsche von Altlandrat Hartmut Linke (r.) sowie dem Schönefelder Bürgermeister Udo Haase (l.). Quelle: Franziska Mohr
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Treppendorf

Ungläubig öffnete so mancher Treppendorfer am Freitag das Fenster. Ein solches Gerangel um Parkplätze rund um das Restaurant „Lindengarten“ dürfte der kleine Lübbener Ortsteil noch nicht erlebt haben. Knapp 150 Gäste fuhren vor, obwohl der Vize-Landrat Carl-Heinz Klinkmüller (CDU) zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand eigentlich „nur“ 98 eingeladen hatte. Sie alle – Geschäftsführer, Bürgermeister, Feuerwehrleute, ehemalige und jetzige Mitstreiter aus dem Landratsamt, Vertreter von Vereinen, Verbänden und Parteien – kamen, um „ihrem Calle“ Danke für 25 Jahre kollegiale Zusammenarbeit zu sagen.

Das Händeschütteln nahm kein Ende, ehe Carl-Heinz Klinkmüller zufällig, aber irgendwie doch symbolisch, ausgerechnet fünf Minuten vor 12 Uhr selbst das Wort ergriff. Seine Schwäche für Lebensweisheiten bekennend, begann er mit: „Nicht jeder Tag ist gut, aber es gibt jeden Tag etwas Gutes“. Dieser Leitspruch habe ihn über all die Jahre begleitet. Sein besonderer Dank galt seinen Mitarbeitern in der Kreisverwaltung sowie den Kameraden der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes, den er über viele Jahre leitete. Der gebürtige Luckauer verschwieg auch nicht, dass sein Herz vor allem für den Spreewaldverein schlägt. Schmunzelnd erinnerte er daran, dass er 2003 für seine Partei, gegen Peter Danckert (SPD) bei der Bundestagswahl 2003 antrat. „Glücklicherweise habe ich verloren. Das wäre nicht mein Ding gewesen“, bekannte Klinkmüller. Einstige Konkurrenten bei den Landratswahlen 1993 und 1997 waren auch die Alt-Landräte Hartmut Linke (SPD) und Martin Wille (SPD), die natürlich auch gekommen waren, um den ewigen Vize zu verabschieden.

Geschenke wollte Klinkmüller nicht, er habe „alles Notwendige zum Leben“, hieß es schon in der Einladung. Eines nahm er aber doch an. Die Einladung des Schönefelder Bürgermeisters Udo Haase zur Eröffnung des Flughafens, die dieser mit dem chinesischen „Jahr des Hahnes“ datierte. Das erstreckt sich von Februar 2017 bis Februar 2018. Schließlich könne man nie wissen, ob es nun Ende 2017 mit dem Abheben klappt, meinte Haase schmunzelnd. Es war Klinkmüllers Traum, die Eröffnung des Flughafens noch in aktiver Zeit zu erleben. Aber ausgerechnet er musste 2012 aufgrund fehlenden Brandschutzes seine Unterschrift für die Genehmigung der Eröffnung verweigern.

Von Franziska Mohr

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