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Vom Buchbinden bis Puppenspiel

Zeuthen Vom Buchbinden bis Puppenspiel

Zahlreiche Familien nahmen am Samstag das Angebot der Bibliothek in Zeuthen wahr und kamen zum Adventsbasteln. Große und kleine Besucher kamen dabei auf ihre Kosten.

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Beim Familientag in der Bibliothek Zeuthen bindet sich Morten unter Anleitung von Irma Link sein eigenes Notizbuch.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Zeuthen. Der Familientag in der Zeuthener Bibliothek ist inzwischen zur Tradition geworden. An den Basteltischen waren die Plätze begehrt. Da entstanden kleine Bilder aus Bügelperlen, Baumbehang aus Papier, Faltsterne oder mit Hilfe von Sabine Fischer von der Kreativwerkstatt aus Naturmaterialien Adventsschmuck. Wenn die Mamas und Papas nicht gerade mitbastelten, konnten sie gemütlich bei Kaffee und Weihnachtgebäck plauschen.

„Das Adventsbasteln ist eine gute Gelegenheit, als Familie einmal mit dabei zu sein“, stellt Johannes Pacholski fest. Töchterchen Pauline war gerade dabei, für Papa ein Herz aus Bügelperlen zu machen, und Steffi Pacholski, Mitarbeiterin in der Bibliothek, versuchte sich beim Buchbinden. Dabei stand ihr Illustratorin Irma Link aus Zeuthen zur Seite.

„Es ist eine total schöne Sache, dass hier so etwas gemacht wird“, sagte Manuela Saat aus Zeuthen. Sie kommt mit ihren Kindern schon seit Jahren. „Eigentlich haben wir heute gar keine Zeit, weil andere Verpflichtungen warten, aber die Kinder wollten unbedingt und verzichten war da einfach nicht drin“, erklärte sie.

Puppenspieltheater war Erlebnis für alle

„Schön, dass so viele gekommen sind, das ist für uns auch immer eine Bestätigung unserer Arbeit“, freute sich Petra Senst, Leiterin der Bibliothek. Aufgefallen ist ihr auch, dass in diesem Jahr viele neue Gesichter zu sehen waren. So auch Tobias Stölzel. Er ist von Berlin nach Schulzendorf gezogen: „Wir waren neugierig auf die Bibliothek und nutzen heute die Gelegenheit, uns einmal umzuschauen.“ Er hatte sich mit Söhnchen Jonah in eine Leseecke zurückgezogen, während Töchterchen Emma mit der Mama bastelte. „Es ist schön hier, und die Kinder mögen es auch. Wir werden sicher wiederkommen“, so Tobias Stölzel.

Der siebenjährige Morten war mit Papa Jens Lehmann gekommen. „Wir waren schon im letzten Jahr hier und es hat uns so gut gefallen, dass wir wieder gekommen sind“, so der Papa, während Morten eifrig an einen Teelicht bastelte und den besten Platz für den roten Stern suchte.

Ein besonderes Erlebnis war das Puppenspieltheater Parthier. Hildegard, dargestellt von Monika Parthier, war mit ihren Puppen gekommen und hatte Geschichten zum „Großwerden“ dabei, die nicht nur für die Kleinen spannend waren, sondern auch die Großen hatten ihren Spaß. Zum Beispiel bei der Geschichte vom kleinen Heiner. Da konnte man erfahren, wie der kleine Angsthase seine Angst überwindet, um seinen Freund Udo vor dem Fuchs zu retten.

Von Gerlinde Irmscher

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