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Vom Indianercamp bis zum Floriansdorf

Wildauer Kinder- und Jugendreisebörse Vom Indianercamp bis zum Floriansdorf

In Berlin sind sie schon lange beliebt, in der Region fand sie am Wochenende zum ersten Mal in Wildau statt: Die Kinder- und Jugendreisebörse. Dabei konnten sich kleine Besucher mit ihren Eltern über passende Angebote für die Sommerferien informieren. Vom internationalen Workcamp über Reiterferien bis zum Ferienlager war alles dabei.

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Judith Gropp vom Floriansdorf zeigt Brandgefahren.

Quelle: fotos (2): Uta Schmidt

Wildau. Der Sommer wird kommen. Das war am Interesse der großen und kleinen Besucher bei der vom Kinder- und Jugendverein (KJV) organisierten Reisebörse am Samstag zu merken. Im Wildauer Volkshaus konnten sich Familien einen Überblick über Reiseangebote für den Nachwuchs in Ferienlagern, Workshops oder Projektwochen für Klassenfahrten verschaffen. „In Berlin gibt es solche Reisebörsen schon seit vielen Jahren“, sagte KJV-Geschäftsführer Frank Vulpius. „Wir haben uns daran orientiert und mit Angeboten aus der Region ergänzt.“

Britta Neumann aus Zeuthen hat mehrere interessante Ferienangebote gefunden. Ihre sieben- und neunjährigen Söhne Jannis und Matthis zieht es in diesem Jahr noch nicht in die Ferne, sondern zur KJV-Themenwoche im August. Dabei werden sie im Club Eichwalde Bräuche, Musik, Spiele und Essen aus anderen Ländern kennenlernen können.

Projektwochen im Kiez am Frauensee

Aus Wildau kam die vierköpfige Familie Worthmann, um sich einen Überblick über Familienreisen zu verschaffen. „Wir verreisen gerne zusammen“, sagte Eileen (16). Vivian (14) interessierte sich ebenso für Reiterferien. Falk Auert aus Königs Wusterhausen war nicht nur auf der Suche nach einem Ferienlagerplatz für seinen achtjährigen Sohn, sondern als Elternvertreter ebenso nach einem Klassenfahrtziel in der Region. „Das Kiez am Frauensee bietet tolle Möglichkeiten für Projektwochen“, sagte er.

Dicht umlagert war ein „Puppenhaus“, an dem Judith Gropp die Angebote des Unfallpräventionszentrums „Floriansdorf“ im Kiez am Frauensee vorstellte. „Bei uns können sich Kinder umfassend mit dem Brandschutz beschäftigen. Das wird sehr gut angenommen.“ Ein Angebot, das Jerry Künzelmann begeisterte. „Ich interessiere mich schon lange für die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr. Das klingt gut“, sagte der Zwölfjährige, der mit der Oma nach der richtigen Reise suchte.

Als Pirat das Segeln lernen

Frank Krause von „Team-Power“ lenkte inmitten von Indianerzubehör das Interesse auf erlebnispädagogische Reiseangebote am Werbellinsee. „Bei uns können Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Woche lang im Indianercamp in Zelten leben oder als Piraten das Segeln erlernen“, erklärte er. Vor allem bei älteren Jugendlichen gefragte Angebote hatte Anne-Laure Leroy vom Jugendbildungszentrum Blossin mitgebracht.

Sie stellte unter anderem ein Deutsch-Polnisch-Französisches Sportprojekt vor, bei dem sich 36 Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr zunächst im Juli in Blossin, in den Herbstferien in Grenoble und in den Winterferien in Danzig treffen können. „Fremdsprachenkenntnisse sind dafür keine Voraussetzung. Die Projekte werden von Dolmetschern begleitet“, so die Französin.

Wer hingegen bis zu einem Jahr im Ausland arbeiten möchte, erhielt bei Frank Vulpius etliche Informationen rund um den Europäischen Freiwilligendienst. „Das ist für Abiturienten interessant, die nicht gleich mit dem Studium beginnen wollen.“

Von Uta Schmidt

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