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Dahme-Spreewald Vom Zipfelstürmer bis zur Hostie aus dem Kloster
Lokales Dahme-Spreewald Vom Zipfelstürmer bis zur Hostie aus dem Kloster
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05:25 07.04.2016
Schwester Theresia in der Hostienbäckerei. Quelle: Frank Pechhold
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Dahmeland-Fläming

Brot mit Kruste, eingebackener Knacker oder in Form von Hostien für das christliche Abendmahl. Zipfelstürmer und Nuthewellen. Diese Köstlichkeiten aus regionalen Backstuben kitzeln die Gaumen der Kunden.

Vom Zülichendorfer Zipfelstürmer bis zur Hostie aus der Klosterbäckerei

Mit Gottes Segen, Wasser und Mehl werden Hostien im Benediktinerinnen-Kloster Alexanderdorf gebacken. Zehn Arbeitsgänge braucht es, bis die hauchdünnen Oblaten versandfertig sind. Selbst Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. zählten während ihrer Deutschland-Besuche zu den zufriedenen „Kunden“.

Turmbrot und -törtchen werden in der Luckenwalder Bäckerei Wendorf in Anlehnung an das Marktturm-Wahrzeichen hergestellt. Dort liegen auch Nuthewellen – ein Traum aus Rührteig, Birnen, lockerer Creme und Schokoladenüberzug – in den Auslagen.

„Sperenberger Gipsbrocken“ hat Bäckermeister Torsten Kirchner im Angebot. Der Dinkelbrot-Name erinnert an den Gipsabbau im Dorf. Von 1867 bis 1871 wurde in Sperenberg 1271,60 Meter tief nach Gips gebohrt. Das war das damals tiefste Bohrloch der Welt.

„Feuerkruste“ heißt eine Spezialität aus der Bäckerei Konrad in Altes Lager. Bei dem Brot aus Roggensauerteig ist die Größe des Laibes ganz wichtig. „Um so größer der Laib ist, desto besser kann sich der Geschmack entfalten“, so Inhaber Sven Konrad.

Ein echter Hingucker ist das Rosenbrot aus der Blankenseer Bäckerei Röhrig. Alle Rosen werden per Hand geformt. Rosenbrot-Laibe krönen jedes festliche Buffet.

Zipfelstürmer hat die Zülichendorfer Bäckermeisterin Annette Paßow ihre Mehrkornbrötchen mit Schnittlauch getauft.

Kulinarische Kracher sind die Wursthuller aus der Gräbendorfer Bäckerei Schüren. Schon zu DDR-Zeiten waren die in Brötchenteig eingebackenen Knacker heiß begehrt. Vor dem Verzehr im heimischen Backherd aufwärmen. Dann schmecken sie besonders gut.

Von Frank Pechhold

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