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Waldsiedlung nimmt Gestalt an

Ortsentwicklung in Schulzendorf Waldsiedlung nimmt Gestalt an

Rund 200 Wohneinheiten für 500 Bürger sollen an der Waldstraße im künftigen Wohngebiet Waldsiedlung entstehen. Ortsplaner Thomas Jansen stellte das überarbeitete Projekt jetzt im Ortsentwicklungsausschuss ausführlich vor. Seitens der Mitglieder gab es eine Reihe von Fragen.

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Links von der Freiligrathstraße soll bald ein neues Wohngebiet entstehen.

Quelle: Fotos: Andrea Müller (2)

Schulzendorf. Direkt am Wald soll in Schulzendorf schon bald eine neue Siedlung entstehen: die Waldsiedlung. Das Projekt ist nicht neu. Vielmehr wartet es seit Jahren auf seine Realisierung. Doch jetzt nimmt der B-Plan Gestalt an. Ortsplaner Thomas Jansen stellte ihn im Ortsentwicklungsausschuss ausführlich vor. Besonders ging er auf die Änderungen ein, die nach der öffentlichen Auslegung notwendig geworden waren. „Es gab wenige kritische Anmerkungen, aber für die, die kamen, hat es mehr Zeit gebraucht, sie in den B-Plan einzuarbeiten“, sagte Jansen zu Beginn seiner Ausführungen.

So wurde der Geltungsbereich des B-Planes Waldsiedlung an einigen Stellen eingegrenzt, an anderen dafür erweitert. Auch die geplanten Stadtvillen mussten „umziehen“. Ursprünglich sollten sie ihren Platz gegenüber der Dürerstraße finden. „Doch hier gibt es keinen Platz fürs Parken“, erläuterte Jansen. Deswegen würden die Villen nun im Süden bei den Mietshäusern untergebracht.

In der neuen Waldsiedlung soll darüber hinaus auch eine Kita gebaut werden. Für sie sollen 2500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. 1300 Quadratmeter kommen noch einmal für einen Spielplatz dazu. Jansen forderte die Ausschussmitglieder dringend auf, keinesfalls weniger Platz einzuplanen.

Der Ortsplaner plädierte in seinen Ausführungen dafür, die Straßen und öffentlichen Flächen des Wohngebietes selbst zu erschließen und anschließend zu übergeben. „Dafür gibt es den städtebaulichen Vertrag, der sämtliche Konditionen rund um diese Problematik regelt“, meinte Jansen.

Die Planstraße 7 im neuen Wohngebiet soll so ausgebaut werden, dass sie am Ende eine Wendeschleife erhält, damit große Fahrzeuge – etwa Müllfahrzeuge oder Busse – an dieser Stelle drehen können. Jansen erklärte darüber hinaus, dass die Dürerstraße bei entsprechendem Bedarf auch zweispurig ausgebaut werden könnte.

Ausführlich betrachtete der Ortsplaner die Ergebnisse zur Bodenuntersuchung der Waldsiedlung. Alle untersuchten Werte hätten unterhalb der Grenzwerte gelegen. Untersucht worden sei der Boden unter anderem auf Arsen, Blei, Chrom , Nickel und Quecksilber. Durch den Bau der neuen Häuser werden rund 1,2 Hektar Waldfläche in Anspruch genommen, die wieder aufgeforstet werden müssen. „Nach Rücksprache mit dem Waldeigentümer kann dies voraussichtlich auf dessen Grundstücksflächen geschehen“, meinte Jansen. Die Aufforstungsfläche befinde sich direkt neben dem Plangebiet.

Im Anschluss an die Ausführungen des Planers gab es eine Reihe von Fragen. So erkundigte sich Andreas Körner (Grüne) nach dem Festplatz, der aber nun nicht mehr vorgesehen ist. Ines Fricke (Sachkundige Einwohnerin, Linke) fragte nach betreutem Wohnen für Senioren. Joachim Kolberg (CDU), der gute Kontakte zum Investor hat, bejahte dies. In der Waldsiedlung sollen 200 Wohneinheiten für 500 Anwohner entstehen.

Von Andrea Müller

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