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Dahme-Spreewald Wanderung durch den Wald
Lokales Dahme-Spreewald Wanderung durch den Wald
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07:16 02.10.2017
Stephanie Brooks vom Verein Pro Mellensee an der Station „Butterfly, my Butterfly“. Quelle: Gudrun Ott
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Klausdorf

Es war die 24. Wanderung, zu der der „SV Klausdorf 1900 e.V.“ am Sonnabend eingeladen hatte. Und die Vereinsvorsitzende Babett Colberg blickte stolz auf die Liste der Teilnehmer: 209 Wander- und Spielfreudige, davon 48 Kinder, hatten sich morgens kurz vor 9 Uhr vor der Gaststätte „Zur Heimat“ eingefunden. Im vergangenen Jahr waren 170 Personen dem Aufruf des Sportvereins gefolgt.

„Es spricht sich herum, auf welch höchst vergnügliche Art man in Klausdorf wandern kann“, meinte der Berliner Christoph Jankhöfer, der zum dritten Mal mit seiner Frau und den Söhnen anreiste. „Wer sich dieses Vergnügen einmal gegönnt hat, der kommt wieder zur Wanderung durch den Wald“, sagte Ingrid Kolditz. Sie gehört seit vielen Jahren dem Sportverein an und verantworte die erste Hürde.

Verschiedene Stationen

Zehn Fragen galt es in drei Minuten zu beantworten. Der elfjährige Lukas freute sich auf die erste Hürde. „Ich kenne mich aus“, meinte er und lag mit seinen Antworten darauf, wie Jäger die Augen des Rotwildes nennen oder zu welcher Tierart der Meißner Widder gehört, richtig. Alle Teilnehmer hatten Gruppen gebildet, die im Abstand von wenigen Minuten starteten. Von den 43 Gruppen gingen mehrere Klausdorfer als zweite an den Start. Die Gruppe von Jan Schneider, Mathias Grunow, Stefan Schneider und dessen acht Jahre alter Tochter Hannah Harrison hatte sich den Gruppennamen „Wildpark“ gegeben. Ausgerüstet mit einer Karte ging es durch den Wald. Dort waren über eine Länge von acht Kilometern zehn Stationen mit weiteren Aufgaben verteilt. Die Gruppe „Wildpark“ traf beim Zielweitwurf, holte drei von fünf möglichen Punkten beim Gedächtnisspiel und dank Hannah die volle Punktzahl an der Station namens „Butterfly, my Butterfly“. Dort sollten die Teilnehmer ein Pfauenauge puzzeln und heimische Schmetterlinge erkennen.

Auch die „Reisegruppe Sonnenschein“, die Familien Berndt und Krolik aus Rangsdorf und Dabendorf, die Kinderkarren vor sich herschoben, erwiesen sich als profunde Kenner der farbenfrohen Falter. Katharina Berndt sagte: „Die Wanderung ist super. Es ist wirklich ein Angebot für die ganze Familie.“ Auch die 72-jährige Vera Seegebrecht aus Klausdorf, die mit ihren beiden Söhnen und der Hündin Emmi teilnahm, schwärmte: „In der Natur so viele Menschen zu erleben, die Freude an der Bewegung haben und mit großen Spaß die gestellten Aufgaben lösen, das ist pures Vergnügen.“

Freiwillige Feuerwehr half mit

Zur Halbzeit gab es eine verdiente Pause am Anglerheim am „Faulen Luch“. Hier war auch eine ruhige Hand gefragt. Jörg Kuschensky und Lutz Benner schauten genau hin, wenn beim heißen Draht die Metallschleife durch den gebogenen Draht geführt werden musste. Die zehnte und letzte Station war der Ausgangspunkt „Alte Heimat“.

Hier standen mit dem stellvertretenden Ortswehrführer Udo Pötter die weiteren Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Heiko und Ricardo Kuhl sowie Mario Wegt an der alten Handdruckspritze von 1926. Geschicklichkeit war vonnöten, und die bewies Jonas Krolik. Der zwei Jahre alte Knirps aus Rangsdorf traf mit leichter Unterstützung von Udo Pötter per Strahlrohr ins Ziel.

Dass sich viele Teilnehmer mit gut gefüllten Pilztüten verabschieden konnten, war willkommener Nebeneffekt der Wanderung, denn Steinpilze und Co. ließen sich ganz nebenbei am Wegesrand sammeln.

Von Gudrun Ott

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