Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Weitblick mit neuem Konzept
Lokales Dahme-Spreewald Weitblick mit neuem Konzept
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 09.02.2016
Ein Team junger Mitarbeiter aus mehreren Ländern managt Bestellungen, Vertrieb und Reklamationen per Computer. Quelle: Uta Schmidt
Anzeige
Wildau

Auf die richtige Geschäftsidee kommt es an, will eine junge Firma auf dem Markt nicht nur gut durchstarten, sondern auch langfristig Erfolg einfahren. Der Gründer des Unternehmens Brillen.de Optik AG, Matthias Kamppeter und Daniel Thung, hatten im wahrsten Sinne des Wortes von Anfang an den Durchblick, als sie 2011 die Entscheidung trafen, im hart umkämpften Brillen-Markt die Vorteile des Online-Geschäfts mit der Fachkenntnis erfahrener Optiker zu kombinieren. Kunden können seitdem die beliebte digitale Handelsform, aber auch den persönlichen Service von Handwerksmeistern in der jeweiligen Region nutzen. Ein bisher einzigartiges Marktmodell, das seit 2012 von Wildau aus unaufhaltsam wächst.

Vor vier Jahren zog die in Bayreuth gegründete Firma in Büro- und Vertriebsräume im Luft- und Raumfahrtzentrum in der Schmiedestraße. Ein Team von 45 jungen Mitarbeitern aus mehreren Ländern betreut derzeit Kunden aus dem In- und Ausland sowie 650 Partner-Optiker in Deutschland, Österreich, England und Spanien. Der Weg in die skandinavischen Länder wird gerade gepflastert.

Vorstandsmitglied Volker Grahl informiert Landrat Stephan Loge (SPD, r.) und WFG-Chef Gerhard Janßen (l.) über das Unternehmen. Quelle: Uta Schmidt

Und so geht’s: Nachdem sich Kunden online informieren, Termine vereinbaren und anschließend bei ihrem Optiker mit persönlicher Beratung aus mehr als 250 Brillenmodellen gewählt haben, werden die Gläser mit deutscher Technologie in Shanghai und Indien produziert. „Wir sind kein Großhändler oder Onlineshop, sondern Hersteller vom Roh- bis zum Endprodukt. Alles kommt aus unserem Hause“, erklärte Vorstandsmitglied Volker Grahl Landrat Stephan Loge (SPD) während eines Unternehmensbesuchs. Obwohl Brillen.de im vergangenen Jahr einen Umsatz von 30 Millionen Euro und damit verlässliche „schwarze“ Zahlen schreiben konnte, sieht Grahl sein Team als „Startup“, in dem noch „viel handgestrickt“ werde. Geplant ist aber schon die Zusammenarbeit mit rund 1000 Optikern europaweit und ein Firmenwachstum von 30 Prozent allein in diesem Jahr.

Neben Kontaktlinsen und Einstärkenbrillen bleibt die Herstellung von Gleitsichtbrillen auch künftig das Kerngeschäft der Wildauer Geschäftsleute. „Glas und Fassung werden bei uns nach deutschen Kriterien verheiratet. Das schätzen die Kunden“, erklärte Grahl. Als gelernter Optiker wisse er genau, dass in diesem Geschäft nur schwer auf die Beratung durch Augenoptiker verzichtet werden könne. Daher bezeichnet sich die Firma als „erster Hybridoptiker in Europa, der den traditionellen Augenoptik-Fachhandel stärken möchte“.

Der Optiker vor Ort kann sich bei diesem Geschäftsmodell auf Beratung, Sehtest und Kundenkontakt konzentrieren. Produktion und Investitionskosten bis zu 80 000 Euro entfallen für ihn. Die Anfertigung und das geschäftliche Risiko übernimmt Brillen.de. Eine Symbiose, die Partner und Kunden gleichermaßen überzeugt. Das zeigt die Bilanz des jungen, internationalen Teams aus Wildau. 20 000 Termine bei Optikern werden demnach bereits pro Monat bundesweit vereinbart. Und etwa 20 000 Brillen werden bereits pro Monat produziert. „Wenn wir wachsen, dann von hier aus“, sagte Grahl zu den Vertretern des Landkreises. Diese bekundeten ihre Unterstützung, wenn es um Behörden- und Einstellungsfragen von Personal aus dem Ausland geht.

Von Uta Schmidt

Nie seit der Einführung des Euro 2002 war soviel Falschgeld im Umlauf wie im vergangenen Jahr. Auch in der Region haben sich die Anzeigen gehäuft und die Tendenz steigt. Auch wenn die meisten „Blüten“ in den Kassen der Einzelhändler landen, sollten Verbraucher aufpassen – denn Falschgeld wird nicht ersetzt und die Weitergabe strafbar ist.

09.02.2016
Dahme-Spreewald Jugendbeirat Königs Wusterhausen - Mit Optimismus ans Werk

Der Jugendbeirat der Stadt Königs Wusterhausen will in diesem Jahr viele Projekte anschieben – im März wollen die 15 Mitglieder auf einer Klausur im Jugendbildungszentrum Blossin zusammenkommen und über einen Fahrplan für die nächsten 2,5 Jahre diskutieren, um handlungsfähig zu werden.

09.02.2016
Dahme-Spreewald Ausstellung über Eichwaldes Grenze zu Berlin - Spurensuche in Wort und Bild

Am 12. Februar wird in der Alten Feuerwache Eichwalde eine Ausstellung über die Grenze der Gemeinde zu Berlin zwischen 1950 und 1961 eröffnet. Burkhard Fritz, Birgitt Klunk und Volker Panecke haben die Ausstellung erarbeitet.

08.02.2016
Anzeige