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Dahme-Spreewald Wettlauf mit Badenudel
Lokales Dahme-Spreewald Wettlauf mit Badenudel
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02:15 25.07.2015
Clever: Zum Schutz vor Ameisen hängten die Hort-Kinder der Königs Wusterhausener Awo-Kita „Klein & Groß“ ihre Rucksäcke einfach an den Zaun des Strandbades. Quelle: Karen Grunow
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Neue Mühle

Ronja spurtet los. Erst einmal am Klettergerüst nach vorne schwingen, dann unter einer Brücke entlanghangeln, über Hindernisse springen und schnell aber sicher noch über Sprossen balancieren. „37 Sekunden“, ruft die DRK-Helferin bei Zieleinlauf dem Mädchen zu, das den Tag im Strandbad Neue Mühle verbringt. Dort fand am Mittwoch ein Kinderfest statt, mit vielen Aktionen auf der großen Liegewiese.

Es gibt ein Badequiz, wo die Kinder testen können, wie viele der wichtigen Baderegeln sie schon kennen. Emilia ist ganz begeistert vom „Nudelauflauf“. „Da muss man sich die Wassernudel zwischen die Beine klemmen und so schräg laufen", zeigt das Mädchen, das mit 17 weiteren Kindern der Hortgruppe der Königs Wusterhausener Awo-Kita „Klein & Groß“ ins Strandbad gekommen ist. Auch beim Flossenlaufen geht es um Schnelligkeit. Karola Werner, die Leiterin des vom DRK betriebenen Strandbades, hat eine große Kiste mit Geschenken vorbereitet; die Schnellsten an den einzelnen Stationen bekommen kleine Preise.

An einer Station spielten die Mädchen und Jungen Boccia. Quelle: Karen Grunow

Doch bevor sich am Morgen die Kinder auf die von ehrenamtlichen Rettungsschwimmern der Wasserwacht Wildau und DRK-Mitarbeitern aus Königs Wusterhausen betreuten Spielstationen stürzten, wurde erst einmal angebadet. „Das war quasi der Startschuss“, sagt Karola Werner, die am Vormittag zufrieden über das Areal schaut. Weit mehr als 100 Kinder sind da, allein fünf Hortgruppen sind gekommen, außerdem genießen einige Familien einen entspannten Ferientag am See. „In der vergangenen Woche hatten wir vor allem viele Urlauber hier, jetzt kommen wieder mehr Einheimische“, berichtet die Fachangestellte für Bäderbetriebe.

Die Wasserrutsche ist die beliebteste Attraktion im Strandbad. Quelle: Karen Grunow

Schon zum zweiten Mal in dieser Woche sind Sonja Hennig und Dieter Gieske von der Awo-Kita „Spielspaß“ mit ihren Hortkindern da. „Als sie erfahren haben, dass Kinderfest ist, wollten alle unbedingt wieder hierher“, erzählt Gieske. Und das sogar zu Fuß: Denn die 16 Mädchen und Jungen sind die sieben Kilometer vom Hort bis zum Strandbad und zurück jedes Mal gewandert. „Mir hat danach gar nichts wehgetan“, sagt der sechsjährige Jakob fröhlich. Er hat schon ganz aktiv am Wettrutschen teilgenommen. Die 52 Meter lange Riesenrutsche ist für viele Kinder die große Attraktion des Strandbades. Begeistert werfen die Kinder aber auch mit Tennisbällen auf Schwimmreifen, außerdem gibt es Aktionen im Wasser. Mehr als zehn Stationen wurden vorbereitet, viel Vergnügen bereitet es den kleinen Badegästen, mit Riesenskiern zu dritt über die Wiese zu stapfen.

Heidi Lange aus Wildau ist mit ihren beiden Berliner Enkeln Maximilian und Lukas da. „Wir haben schon Volleyball gespielt“, erzählen die sechs- und achtjährigen Jungs, die gerade eine kleine Pause machen und am Ufer des Krimnicksees Wassermelone mampfen. Über ihren ersten Besuch im Strandbad äußert sich Maximilian ganz begeistert: „Es gefällt uns ganz doll!“

Von Karen Grunow

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