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Wildau feiert mit der Feuerwehr

Stadtfest Wildau feiert mit der Feuerwehr

Die Wildauer Vereine geben sich immer Mühe, wenn es an die Ausrichtung des Stadtfestes geht. In diesem Jahr waren die Jäger neu dabei, und sie bauten gleich einen Hochsitz auf, von dem aus die Festbesucher Wild erspähen konnten. Die Feuerwehr schoss allerdings den Vogel ab – mit einer Schrottkarre.

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Hatten eine Schrottkarre zu zerlegen: die Jungs von der Feuerwehr.

Wildau. Lukas und Lourden hatten auf dem Wildauer Stadtfest schnell ihren Lieblingsstand gefunden. Unter der Anleitung von Feuerwehrleuten, gut eingepackt in Schutzanzüge mit Schutzhelm und -brille, durften sie eigenhändig eine alte Schrottkarosse zerlegen. Die Brandschützer zeigten ihnen vorher, worauf man achten muss, wenn man Scheiben einschlägt, und wie man die Hydraulikschere ansetzen muss. Dann ging es los.

Nebenan führten viele der aktiven Kameraden, Mitglieder von Jugendfeuerwehr und Förderverein die moderne Lösch- und Einsatztechnik vor oder luden zu Spielen und Übungen ein. „Ein Magnet ist diesmal unser Nebelzelt. Dort müssen die Besucher einen kleinen Parcours beim Löschen eines Brandes absolvieren“, sagte Stadtbrandmeister Rene Sperling.

Mitglieder aus nahezu 30 Vereinen der Stadt und Partner machten das traditionelle Stadtfest wieder zu einem vollen Erfolg. Das Fest stand diesmal unter dem Motto „Wildau hoch hinaus“ und bot vom gemeinsamen Luftballonsteigenlassen bis zum Kistenklettern eine Menge Abwechslung.

Erstmals dabei war der Jagdverband Königs Wusterhausen. Waidleute erklärten den Kindern, warum die Jagd nützlich für das Gleichgewicht in der Natur ist. Dazu hatten sie einen kleinen Hochsitz aufgebaut, von dem aus die Besucher sieben Wildtiere in einem Gebüsch ausfindig machen sollten. Wer es schaffte, erhielt einen Stempel auf der Punktekarte. Punkte gab es auch an anderen Stationen der Wildauer Vereine. Erfolgreiche wurden mit einem Preis belohnt.

„Beim Stadtfest kann man nicht nur viel Spaß haben, man kann auch eine Menge lernen“, sagte Jennifer Stephan aus Eichwalde, die sich bei den Jägern über unterschiedlich Fell-Qualitäten informierte. Männer und Jungs zog es meist zu den spektakulären Aktionen der Feuerwehr, zum Torwandschießen der Sportgemeinschaft Phönix oder den Modellbooten des Wassersportclubs Wildau. Rolf Bilek stellte am Clubstand die Offerten des 130 Mitglieder starken Sportvereins vor, die vom Modellbau bis zum Segelsport reichen. „Unser neuestes Projekt ist der Segelkutter ‚Starker August‘, den wir gemeinsam mit Studenten der Technischen Hochschule betreiben“, so Bilek.

Erstmals wurde im vorigen Jahr das Stadtfest zeitgleich mit dem Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr und dem Tag der Vereine vor dem großen Gelände des Feuerwehrdepots gefeiert. „Das war gleich ein großer Erfolg. Hier ist eine Menge Platz für Bühne, Festzelte, Stände und Aktionsfläche“, sagte Stadtbrandmeister Sperling.

Das Fest endete kurz vor Mitternacht mit einem großen Feuerwerk.

Von Uta Schmidt

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