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Wildau Finale der MBS-Fahrradtage
Lokales Dahme-Spreewald Wildau Finale der MBS-Fahrradtage
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21:31 30.05.2018
Nicolas Zippan vom RSV 93 Königs Wusterhausen fuhr die Bestzeit beim MBS-Fahrradtag am Mittwoch in Wildau. Quelle: Gerlinde Irmscher
Wildau

Zum Start um 15 Uhr knallte die Sonne noch unerbittlich auf das rote MBS-Zelt vor dem A10-Center in Wildau, unter dem die vier Rennräder für das Zeitfahren aufgestellt waren. Wer schwingt sich bei knapp 32 Grad freiwillig in den Sattel für den Sprint über einen Kilometer? Am Ende waren es stolze 60 Teilnehmer und die machten ihre Sache richtig gut.

Prämie für das Kindercamp von Motor

Als um 18 Uhr die Gesamtzeit feststand, war Wildau im Städtewettbewerb auf dem dritten Platz hinter Nauen und dem Sieger Brandenburg gelandet. Dafür gibt es 1000 Euro von der MBS. Die Prämie geht an den Sportverein Motor Wildau, der sie für ein dreitägiges Kindercamp in zwei Wochen in Blossin gut gebrauchen kann.

Zeitfahrer schwitzen und kamen aus der Puste

Die Sonne verschwand am Nachmittag rasch hinter den Wolken, ein frisches Lüftchen wehte sogar, das befürchtete Gewitter blieb aber aus. Das war gut für die Zeitfahrer, die trotzdem ordentlich ins Schwitzen kamen. Der MBS-Marktdirektor in Dahme-Spreewald, Henri Längert, schwang sich im

Beim Finale der MBS-Fahrradtage am Mittwoch vor dem A 10-Center in Wildau gaben die 60 Teilnehmer alles. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn in der Städtewertung landete Wildau auf Platz drei hinter Nauen und dem Sieger Brandenburg. Dafür gibt es eine Prämie von 1000 Euro für den Sportverein Motor Wildau.

Business-Anzug aufs Rad und schaffte beachtliche 53 Sekunden. Er spielt Fußball bei Grün-Weiß Großbeeren, ist gut in Form. Wildaus Sparkassen-Chef Marcel Katzschner schaffte sogar die drittbeste Zeit mit 47 Sekunden und war selbst überrascht. „Ich steige sonst nur zu Himmelfahrt aufs Fahrrad. Die letzten 300 Meter waren die Hölle“, gab er zu. Allerdings radelten die MBS-Mitarbeiter außer Konkurrenz.

Spontan aufs Rad beim Einkaufsbummel

Auf dem Weg zum Einkaufen kamen Simone und Reiner Müller aus Briesen bei Frankfurt (Oder) vorbei und machten spontan mit. „Ich saß noch nie auf einem Rennrad, fährt sich angenehm“, sagte die Frau. Der 69 Jahre alte Königs Wusterhausener Reinhard Claus strampelte sich ebenfalls für Wildau ab. Er ist der Vater von Motor-Vereinschef Jan Claus, der früher selbst Radsportler war. Auch er trat in die Pedalen. Zufällig vorbei kam Uwe Bahls mit seiner Familie, er schaffte eine respektable Zeit. „Das müsste man öfter mal machen“, sagte der Königs Wusterhausener nach dem Sprint.

RSV-Radsportler sorgten für Spannung

Immer mehr Schaulustige fanden sich ein, viele Kinder probierten sich aus. Ex-Radrennfahrer Steffen Blochwitz hat bei der landesweiten MBS-Aktion schon einige junge Talente entdeckt. Der Weltmeister und Silbermedaillen-

Beim Finale der MBS-Fahrradtage am Mittwoch vor dem A 10-Center in Wildau gaben die 60 Teilnehmer alles. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn in der Städtewertung landete Wildau auf Platz drei hinter Nauen und dem Sieger Brandenburg. Dafür gibt es eine Prämie von 1000 Euro für den Sportverein Motor Wildau.

Gewinner bei Olympia ist Manager des einzigen Brandenburger Radprofi-Teams LKT, das die Fahrrad-Tage betreut. Als um kurz nach fünf eine kleine Gruppe des Radsportvereins RSV 93 Königs Wusterhausen am Zeitfahr-Stand eintraf, wurde es noch einmal spannend.

Paukenschlag und Bestzeit von Nicolas Zippan

Der 14 Jahre alte Nicolas Zippan, frischgebackener Landesmeister, stieg als erster aufs Rad und sorgte mit 33 Sekunden gleich für einen Paukenschlag. Einsamer Rekord beim ganzen Wettbewerb. Doch die Superzeit wurde nicht gewertet, weil das Hinterrad nicht richtig saß. Im zweiten Versuch schaffte er trotzdem die Bestzeit des Tages mit 46,2 Sekunden. „Das hat schon weh getan“, sagte er. Nicolas landete knapp vor Papa Michael Zippan, für den 46,4 Sekunden gestoppt wurden. Durch die tollen Sprints der KWer Radsportler überholte Wildau mit einer Gesamtzeit von 17,14 Minuten noch Oranienburg.

Von Frank Pawlowski

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