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Wildau Angelverein zeigt sein neues Vereinsheim
Lokales Dahme-Spreewald Wildau Angelverein zeigt sein neues Vereinsheim
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05:24 09.07.2018
Domenik und Benjamin präsentieren den präparierten Silberkarpfen. Hinten: Thomas Wilde, Michael Haynk und Jens Nico (v. l.). Quelle: Voigt
Wildau

Der Anglerverein Wildau 1916 hatte in den vergangenen Jahren stets etwas Pech mit seinen Festen. Mal fielen sie wegen Regens in Wasser, mal mussten sie abgesagt werden, weil das Gelände wegen des Anbaus wie eine Mondlandschaft aussah. Aber am Sonnabend beim ersten Tag der offenen Tür passte alles – und die Gäste kamen bei schönstem Sonnenschein ins Vereinsheim an die Dahme.

Sie konnten dort auch gleich den Anbau begutachten. Es ist ein hoher, heller Raum, dessen Front zum Wasser verglast ist. Eine behindertengerechte Toilette und ein kleiner Sozialraum befinden sich hinter dem Flur.

Wie Vereinschef Thomas Wilde erzählte, war der Anbau nötig geworden, weil der Verein vor drei Jahren mit der DAV-Betriebsgruppe Wildau 1965 fusionierte und damit 150 Mitglieder hat. Insgesamt 22 Kinder und Jugendliche sind unter den Angelfreunden.

Domenik (14) und Benjamin (9) sind im Verein, weil auch ihr Vater ein leidenschaftlicher Angler ist. „Angeln ist jedes Mal anders. Man ist an der Luft und es ist toll auf dem Wasser“, schwärmte Domenik.

Die zwei Brüder staunten, als Jugendwart Jens Nico einen präparierten Silberkarpfen präsentierte, den der Verein tags zuvor geschenkt bekommen hatte. „Der schwamm mal im Zeuthener See und hatte 22 Kilogramm Lebendgewicht“, so der Jugendwart. Zusammen mit Michael Haynk demonstrierte er, wie Karpfen gefangen werden. Vom Anglerzelt über Köcher und Köder, bis zu den Angeln konnten die Gäste alles anschauen.

Kurt Gabriel zeigte beim Casting-Angeln, wie man den Köder genau auf den gelben Punkt der Zielscheibe bekommt. „Man muss im richtigen Moment loslassen und nicht zu stark und nicht zu kurz werfen“, so der Fachmann.

Hannes, der mit seinen Großeltern aus Eichwalde gekommen war, schaute interessiert zu. Richtig spannend wurde es, als er auf dem Steg Franz Häder beim Anfüttern zuschaute. Der Sechsjährige durfte die Angel auch selbst einwerfen und zog einen Blei aus dem Wasser. „Wir überlegen, ihn im Verein anzumelden. Er hat schon öfter geangelt, es macht ihm Spaß“, sagte Großmutter Karin Peterson. Ein bisschen muss er aber noch: Das Mindestalter betragt acht Jahre.

Für kommenden Sonnabend ab 18 Uhr laden die Angler zu ihrem Sommerfest ein. „Die Gäste können nach der Musik von DJ Jürgen tanzen, bis die Socken glühen“, versprach der Vereinschef.

Von Heidrun Voigt

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