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Wildau Nach Massenerkrankung: Kita-Essen kommt wieder aus Wildau
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00:18 05.10.2018
Ein Lieferauto des Essenversorgers Wildauer Servicegesellschaft, WSG, am Firmensitz in der Lessingstraße. Quelle: Frank Pawlowski
Wildau

Die drei städtischen Kitas Wirbelwind, Am Markt und Zwergenland werden wieder mit Mittagessen aus der ortsansässigen Küche der Wildauer Servicegesellschaft WSG beliefert. Die Stadtverwaltung hob das zwischenzeitliche Verbot auf. „Es gibt keine sachlichen Gründe dafür“, sagte der amtierende Bürgermeister Marc Anders (parteilos) der MAZ.

Ein Mittagessen aus der Wildauer WSG-Küche führte im Juni zu Massenerkrankungen von Kindern und Erwachsenen in Kitas und Schulen. Ihnen wurde schlecht, viele mussten sich übergeben. Es wurde aber niemand ernsthaft verletzt. Die Küche war von den Behörden nicht gesperrt worden. Sie produzierte weiterhin Essen. Die Stadt Wildau ordnete nach dem Vorfall an, dass ihre Einrichtungen aus einer anderen Küche des Versorgers beliefert werden. Es sei klar gewesen, dass dies kein Dauerzustand sei, sagte Anders.

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Die staatsanwaltlichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen worden. Fest steht bisher nur, dass verdorbener Reis die Erkrankungen verursachte. Die Kitaausschüsse und die Elternkonferenz der Grundschule sind laut Anders über die Aufhebung des Lieferstopps informiert worden. Es habe vereinzelt Kritik von Eltern gegeben.

Von Frank Pawlowski

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