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Wildau Neue Standorte für Familienladen und Marktschwärmer
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00:22 02.03.2019
Alter Standort Familienladen Seifenblase Quelle: Nadine Pensold
Wildau

Die Zukunft des Familienladens Seifenblase und der Marktschwärmer Wildau ist vorerst gesichert. Trotz der Kündigung des Raumes in der Karl-Marx-Straße 114 zu Ende Februar können die Angebote vom Eltern-Kind-Café über eine Yogagruppe bis hin zur Ausgabestelle der Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaft bestehen bleiben. Allerdings künftig an neuen und nun getrennten Standorten.

Testlauf für Marktschwärmer

Ab 7. März wird die Ausgabestelle für die Bestellrunden der Marktschwärmer Donnerstagabend für zwei Stunden im Foyer des Volkshauses eingerichtet. Mit der Stadt wurde eine Testphase von zwei Monaten vereinbart. „Im März und April machen wir das probeweise. Aus meiner Sicht spricht aber nichts dagegen, das als dauerhafte Lösung zu überlegen“, sagt der amtierende Bürgermeister, Marc Anders (parteilos). Für die Ansiedelung der Angebote des Familienladens gab es im Volkshaus jedoch keine Möglichkeit. „Dafür haben wir keine Flächen zur Verfügung“, so Marc Anders.

Umzug für Familienladen Seifenblase Mitte März geplant

Die vielfältigen Eltern-Kind- und Sportkurse sowie Repaircafé und Infoabende des vom Jugendarbeit-Verein KJV getragenen Familienladens wird es weiterhin geben können. Denn auch die Seifenblase hat ein neues Domizil. Und das nur ein paar Schritte entfernt vom bisherigen Standort. „Es ist eine Lösung, die schon am Anfang der Suche im Gespräch war“, sagt KJV-Geschäftsführer Frank Vulpius. Und so wird aktuell im Obergeschoss des Gebäudes in der Karl-Marx-Straße 114 – der Sitz der Musik- und Kulturakademie Wildau – fleißig renoviert und eine kinderfreundliche Umgebung samt Sitzecken eingerichtet. „Zwei Räume werden für uns zusammengelegt. Wir sind sehr erleichtert“, so Frank Vulpius.

Ein paar Tage dauern die Renovierungsarbeiten noch. Mit dem Vermieter einigte sich der KJV darauf, dass die Angebote des Familienladens deshalb doch noch bis zum 8. März am alten Standort aufrecht erhalten werden können. In der Woche vom 11. bis 17. März ist aktuell der Umzug in den neuen Raum geplant. „Dann können wir bestenfalls ab 18. März wieder frisch durchstarten“, sagt Frank Vulpius.

Finanzierung wird schwieriger

Dass die Marktschwärmer und der Familienladen nun getrennte Wege gehen, bedauert er aufgrund der guten Kooperation in den vergangenen Jahren. Aber auch, weil der Wegfall des Partners ein Problem mit sich bringt. Die Marktschwärmer haben bisher einen beträchtlichen Teil der Miete im alten Familienladen übernommen. „Wir müssen nun schauen, wie wir das jetzt finanzieren“, sagt Frank Vulpius. Ideen gibt es schon einige. Denn das Projekt sterben zu lassen, kommt weder für ihn noch für die zahlreichen Ehrenamtler in Betracht.

Marktschwärmer künftig im Volkshaus Wildau

„Im Kollektiv war es natürlich schön“, sagt auch Marktschwärmer-Macher Patrick Grabasch, der sich auch via Facebook für die familiäre Zusammenarbeit mit dem Familienladen bedankt. Dass es nun einen Neuanfang im Volkshaus für die Marktschwärmer gibt, erleichtert ihn. „Wir sind sehr froh, dass es geklappt hat. Es gab auch keine andere Option“, so Grabasch. Er und die Erzeuger aus der Region sind gespannt darauf, wie sich die Ausgabezeit in der neuen Lokalität gestalten wird. Und Patrick Grabasch hat bereits einige Ideen für die Zukunft des Projekts in Wildau. Dazu gehört zum Beispiel auch, einen Fischer aus der Umgebung zu finden, der sich dafür begeistern kann, bei den Marktschwärmern mit einzusteigen.

Von Nadine Pensold

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