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Wildau Schöne Bilder aus dem Norden Kanadas
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05:11 25.02.2019
Der Fotograf Thomas Sbampato erzählte an der TH Wildau von seiner Reise nach Kanada und Alaska. Quelle: Aaliyah Sarauer
Wildau

Weite Landschaften, leuchtend rote Wälder und lachsfischende Bären – Kanada und Alaska haben beliebte Reiseziele für Abenteuerlustige. Von der Schönheit dieser Region konnten sich die Besucher am Samstagabend an der Technischen Hochschule in Wildau überzeugen. Im Rahmen der Weitblicke-Vortragsreihe stellte der Fotograf und Buchautor Thomas Sbampato seine Reportage über Kanada und Alaska vor.

Ruf der Wildnis

„Angefangen hatte für mich die Faszination von Kanada und Alaska, als ich gerade mal zwölf Jahre alt war. Da habe ich das Buch ‚Ruf der Wildnis‘ von dem amerikanischen Schriftsteller Jack London gelesen. Da wusste ich, dort will ich auch mal hin“, erzählte der Fotograf. So kam es dann auch. 1984 reiste er das erste Mal in die Region, fotografierte und arbeitete mitunter, wie sein Lieblingsautor, in einer Goldmine. „Genauso wie Jack zog es mich in den hohen Norden, und genauso wie Jack bin ich 1984 erkrankt. Allerdings nicht an Skorbut, sondern an dem noch viel gemeineren Nordlandvirus“, erzählte Sbampato schmunzelnd.

Fünf Jahre in Kanada

In Wildau nahm Sbampato dann sein Publikum mit auf eine Reise nach Kanada. Seine Bilder zeigten wunderschöne Landschaften, Nordlichter, Tiere bei der Jagd und Menschen, die er auf seiner Tour traf. In den letzten 20 Jahren verbrachte er fast fünf Jahre in Kanada und hat dort auch viele Bekanntschaften gemacht. Der Fotograf versuchte, die Kultur der Menschen einzufangen und berichtete über witzige Begegnungen. Immer wieder wurden kurze Videoausschnitte gezeigt, die das Leben der Einwohner zeigten. Sbampato reiste auch in die Nationalparks des Landes und konnte dort vielen Tieren nahekommen. Da in diesen Gebieten das Jagen verboten ist, empfänden sie den Menschen nicht als eine Bedrohung, so der Fotograf. „Es ist unheimlich wichtig für uns und für zukünftige Generationen, möglichst viele Ökosysteme unter Schutz zu stellen“, sagte Sbampato.

Beeindruckende Tierbilder

Das Publikum war nach dem zwei Stunden dauernden Multivisionsshow begeistert „Ich fand den Vortrag sehr gut. Gerade die Tierbilder haben mir gefallen“, sagte Marion Jadow. Kai-Uwe Küchler, Veranstalter der Weitblicke-Vortragsreihe, ist froh über das Besucherinteresse. „Mir macht es Spaß, die Referenten sind gerne dabei, und das Publikum geht mit. So kommt ein bisschen Fernweh hierher an die Peripherie von Berlin.“

Der nächste Weitblick-Vortrag findet am Sonnabend, dem 23. März, an der TH Wildau statt. Dann geht es nach Südamerika

Von Aaliyah Sarauer

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