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16:47 18.11.2018
Viele Besucher ließen sich an den Ständen beraten. Quelle: Aaliyah Sarauer
Wildau

Bildung bringt viele Fragen mit sich. Was tun nach dem Schulabschluss? Lieber ein Studium oder doch eher die Ausbildung? Ist eine Umschulung möglich? Und wie steht es mit Jobchancen?

Den Antworten auf diesen Fragen kamen die Besucher der Bildungsmesse und Jobbörse am Samstag im A10-Center ein Stück näher. Mehr als 100 Aussteller waren vertreten – die freilich ebenfalls ein großes Interesse an Messen dieser Art haben. Der Fachkräftemangel ist in aller Munde, kaum eine Firma findet noch ausreichend Auszubildende, geschweige denn fertig ausgebildete Arbeitskräfte in ausreichender Zahl.

Deshalb warben die Unternehmen mit allen Mitteln und präsentierten ihre Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten, Studium, Weiterbildung und Umschulungen. Auch konkrete Jobangebote sie im Gepäck. Von IT bis zu pädagogischen Berufen und Handwerk war alles dabei.

Schneemänner aus dem Drucker

Viele hatten, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu erregen, Anschauungsmaterial mitgebracht. Die Luckenwalder Firma Griessbach etwa, die Bediensysteme und Tastaturen herstellt, hatten einen 3D-Drucker als Demonstrationsobjekt dabei. „Den setzen wir hauptsächlich ein, um Prototypen herzustellen“, erzählte Anika Nagel vom Personalmarketing den zumeist jüngeren Besuchern ihres Standes. Als kleine Spielerei ließen die Techniker kleine Schneemänner drucken, was gut ankam.

Nebenbei warb die Firma für ihre Ausbildungsplätze: Griessbach würde gerne Elektroniker für Geräte und Systeme ausbilden, dazu Medientechnologen Siebdruck und kaufmännische Angestellte.

Viele Jobs im Gesundheitswesen

Geworben wurde auch für Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Berufsfachschule Greifswald hatte einen Stand und bot unter anderem Ausbildungen zum Altenpfleger, Physiotherapeut oder auch zum Sozialassistenten und Erzieher an. Natürlich ist Greifswald eine Ecke weg, aber auch dafür hatte Schule eine Lösung. „Die Schüler können bei uns im Internat auf dem Campus wohnen“, erzählte Annett Schillinger, die als Lehrkraft im Bereich Physiotherapie tätig ist. „Wir sind schon das vierte Jahr hier mit dabei. Und die Resonanz ist ganz gut. Vor allem bei den therapeutischen Berufen und dem Erzieher ist die Nachfrage hoch.“

Neben Firmen wie Edeka, Norma, Deutsche Bahn und der BVG waren auch viele lokale Firmen vertreten. Auch die Freie Universität Berlin oder die Technische Hochschule Wildau stellten sich vor. Jung und Alt nutzen die Möglichkeit, stellten Fragen und knüpften Kontakte. Ramona Stephan und ihre Tochter besuchten einige Stände. „Meine Tochter macht 2021 ihren Abschluss. Man muss ja über den Tellerrand schauen“, sagte die Mutter.

Von Aaliyah Sarauer

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