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Dahme-Spreewald Wir feiern Jahrmarkt überall
Lokales Dahme-Spreewald Wir feiern Jahrmarkt überall
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07:00 01.02.2016
Auf der Jahrmarktbühne begeisterte die Prinzengarde die Zuschauer mit ihrem Tanz aus den 60er Jahren. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Wildau

Es war Jahrmarkt am Samstag im Volkshaus in Wildau. Die Karnevalsgesellschaft Königs Wusterhausen hatte nachmittags zum Kinderfasching und abends zum Karnevalsball eingeladen.

Am Nachmittag dirigierte der große Gaukler Jens Köhler das Geschehen von der Bühne aus. Zu seiner Unterstützung waren da noch der kleine Gaukler Ande und Jette, die Gauklerin an seiner Seite. Für die kleinen Narren gab es abwechselnd Programm auf der Bühne und Spiele zum Mitmachen. Verbissen wurde beim Stuhltanz um den letzten Stuhl gekämpft. Und für den Bonbonregen war ein Schwur abzulegen: Unter anderem, Süßigkeiten zu essen, bis einem schlecht wird, Limonade zu trinken, bis sie aus den Ohren läuft. Natürlich schworen die kleinen Prinzessinnen, Marienkäfer, Superhelden und Schmetterlinge sofort – und es regnete immer wieder Leckereien.

Um den letzten Stuhl beim Stuhltanz gab es einen erbitterten Kampf. Quelle: Gerlinde Irmscher

Der dreijährige Ben hatte sich in Feuerwehrmann Sam verwandelt. Selbst Helm und Beatmungsgerät fehlten nicht. „Ich habe von einer Freundin erfahren, dass es hier Kinderfasching gibt. Es ist ganz toll, was der Verein auf die Beine stellt, und Ben fühlt sich wohl“, sagte Annett Hubner aus Bestensee. Flugkapitän Nicolas (5) führte immer wieder eine andere Prinzessin zum Tanz. „Er verkleidet sich gerne und tanzen macht ihm Spaß“, erzählte sein Vater Karsten Kühnast aus Zeesen, der sich auch eine bunte Jacke übergeworfen hatte. „Es ist schön, einfach mal in eine andere Welt zu entfliehen.“

Auch am Abend herrschte gute Stimmung auf der Tanzfläche. Quelle: Gerlinde Irmscher

Als das quirlige Volk den Saal geräumt hatte, hieß es für die Vereinsmitglieder Stühle hoch, fegen, Stühle runter, Tischdekoration auflegen; um 19 Uhr war alles zum Empfang der großen Narren hergerichtet. „Aber das sind wir gewohnt und haben inzwischen eine gewisse Routine entwickelt“, verriet Zeremonienmeister Michael Jünemann. So kamen die großen Narren, genauso fantasievoll verkleidet wie die Kleinen, auch wenn nicht mehr so viel Prinzessinnen, dafür aber mehr Waldschrate, Hexen, Geister, Wikinger und Wichtel dabei waren. Selbst ein Bär tapste durch den Saal. Das zweistündige Programm bot gute Unterhaltung. Danach eröffnete das Prinzenpaar Sven I. und Katja I. mit dem Schneewalzer den Tanz.

Freude beim Tanz: Der Pilot hat sich eine Prinzessin geholt. Quelle: Gerlinde Irmscher

Mal Pirat sein ist schön, sagte sich Hans-Joachim Wöge aus Waltersdorf. Er kam mit Ehefrau Brigitte und noch neun weiteren Narren nach Wildau. „Wir haben uns ein Großraumtaxi genommen. Fantastisch, was sie auf die Beine gestellt haben und so etwas für die Region machen“, freute er sich.

DJ Tomba fühlte sich wohl bei den Königs Wusterhausener Karnevalisten, hatte das richtige Gespür für den Musikgeschmack der Gäste und entsprechend immer das Richtige parat.

Von Gerlinde Irmscher

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