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Dahme-Spreewald Wobauge errichtet 120 neue Wohnungen
Lokales Dahme-Spreewald Wobauge errichtet 120 neue Wohnungen
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00:17 18.02.2017
Die Wobauge plant neue Wohngebäude am Schulweg und an der Potsdamer Straße mit ansprechender Architektur wie das Verwaltungsgebäude am Fontaneplatz. Quelle: Uta Schmidt
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Königs Wusterhausen

Die Stadt Königs Wusterhausen wird in diesem Jahr um ein Neubaugebiet reicher. In wenigen Tagen, nach dem Ende des Winterfrostes und der Baufeldfreimachung, startet die Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen mit dem Bau von 120 neuen Wohnungen an der alten B179. Das Baugebiet am Funkerberg westlich des Friedhofs trägt den Namen „Potsdamer Straße Nord“. Die ersten der etwa 250 neuen Mieter könnten schon Ende des Jahres in die dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser einziehen, hofft Wobauge-Geschäftsführer Rolf Faust.

In den nächsten fünf Jahren werden auf dem 20 000 Quadratmeter großen Bauplatz Zwei- und Drei-Raumwohnungen zwischen 50 und 80 Quadratmetern Größe entstehen – mit einer architektonischen Besonderheit für Königs Wusterhausen. Vier der acht Gebäude werden mit Staffelgeschossen ausgestattet. Mieter können hier in Dachwohnungen mit großzügigen Dachterrassen einziehen, die einen schönen Ausblick über die Stadt ermöglichen. Die Wobauge will für das Neubaugebiet mit neuen Straßenzügen Investitionskosten von 17,8 Millionen Euro ausgeben.

Weitere Wohnungen in Stadtvillen am Schulweg

Zeitgleich ist der Baubeginn von zwei neuen Mehrgeschossern am Schulweg geplant. Dort entstehen in Stadtvillen 13 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen. Besonders gefragt dürfte eine 115 Quadratmeter große Maisonette-Wohnung mit separatem Eingang sein. Mieter in Erdgeschossen können Hausgärten nutzen. „Mit diesen Wohnungen mit gehobenem Komfort wie Fußbodenheizungen wollen wir uns Mietern öffnen, die sich aus Berufsgründen nicht auf Dauer an einen bestimmten Ort binden möchten“, sagt Geschäftsführer Rolf Faust. Die Kaltmiete für die Wohnungen werden zehn Euro pro Quadratmeter erreichen. In dieses Projekt investiert die Wobauge 2,2 Millionen Euro.

Auch das Sanieren von Plattenbauten bleibt ein Thema. Dort gibt es 3300 Wohnungen zu kostengünstigen Mieten. 120 Wohnungen sollen in diesem Jahr neue Fenster und Fassaden erhalten. „Pro Jahr sanieren wir an die 120 Wohnungen im Altbestand. Die Mieten steigen danach nur moderat zwischen 30 und 50 Cent pro Quadratmeter an“, so Faust. Mieter würden diese Verbesserung des Wohnens begrüßen.

Millionen-Investition in Instandsetzung und Modernisierung

Das Unternehmen will in diesem Jahr etwa fünf Millionen Euro für Instandsetzung und Modernisierung ausgeben. Das ist eine Verdopplung dieser Investitionen im Vergleich zum Jahr 2004. Zu den größten Projekten der Komplett-Modernisierung gehören 2017 die Gebäude in der Schenkendorfer Flur 29-31 sowie der Heinrich-von-Kleist-Straße 17 bis 24. 120 Wohnungen erhalten zudem neue Balkonbrüstungen und einbruchshemmende Wohnungstüren. Im Anschluss an diese Arbeiten erfolgt die Freiflächengestaltung. Es gibt mittlerweile 19 von der Wobauge gebaute und zertifizierte Spielplätze im Stadtgebiet.

Hintergrund

Die Wohnungsbaugesellschaft hat 4263 Wohnungen. 63 neue am Kirchsteig kamen zuletzt dazu. Damit lebt fast jeder vierte Einwohner in einer Wobauge-Wohnung.

Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt derzeit 5,12 Euro pro Quadratmeter. 2004 waren es 4,60 Euro. Die Spitzenwerte liegen zwischen 7,60 Euro und 8,50 Euro.

Die Leerstandsquote der Wobauge beträgt 0,87 Prozent. Im Februar 2005 lag der Höchststand noch bei 9,1 Prozent. Der Mietausfall ist mit einem Prozent sehr niedrig.

Mit diesen Investitionen, einer 25-prozentigen Eigenkapitalquote, alljährlichen Überschüssen und einem Wohnungsleerstand von unter einem Prozent gehöre das Wohnungsbauunternehmen zu den erfolgreichsten der rund 360 in Berlin und Brandenburg tätigen Gesell- und Genossenschaften, sagt Faust. Er spricht von einer „grandiosen Entwicklung“ der Wobauge. Mit einer weitsichtigen Ausrichtung, bei der rechtzeitig auf den weiteren Abriss von Plattenbauten verzichtet wurde, sei es gelungen, dass es in der Stadt zwar einen „Wohnungsbedarf aber keine Wohnungsnot“ geben würde. Für die Neubauprojekte an der Potsdamer Straße und dem Schulweg liegen mehr als 200 Bewerbungen vor, für Mietwohnungen in Plattenbauten gebe es hingegen keine Wartelisten.

Um auch über das Jahr 2020 neue Bauprojekte anschieben zu können, betreibe das Unternehmen eine Grundstücksbevorratung. „Wir haben noch freie Flächen im Stadtgebiet“. Es setzte mit unterschiedlichen Wohnungsangeboten von einfach bis gehoben auf einen „guten Mietermix“ in den Quartieren.

Von Uta Schmidt

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