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Wobauge investiert Millionen in Bestandspflege

Königs Wusterhausen Wobauge investiert Millionen in Bestandspflege

Der Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen, Rolf Faust, setzt künftig auf einen gesunden Mix zwischen Bestandspflege und Neubau. Das Unternehmen hält allein in diesem Jahr für Modernisierung und Instandsetzung seiner mehr als 4250 Wohnungen insgesamt 5,6 Millionen Euro bereit.

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Die Maler Denny Mettig (l.) und Sven Höhne geben den Verbindern einen frischen Anstrich.

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen lässt sich die Instandsetzung beziehungsweise Modernisierung ihrer Gebäude ähnlich wie schon im Vorjahr derzeit 5,6 Millionen Euro kosten. „Damit setzen wir gegenüber unseren Mietern ein deutliches Zeichen, dass wir der Bestandspflege auch weiterhin eine große Bedeutung beimessen“, sagt Geschäftsführer Rolf Faust. Das gelte für das Unternehmen selbstverständlich auch dann, wenn es sich jetzt mit dem Bauvorhaben am Potsdamer Ring mit 120 neuen Wohnungen im Vergleich zu den Vorjahren auch verstärkt dem Neubau zuwendet.

Elektriker erneuern Teil der Anlage

Kräftig am Werk sind die Handwerker bereits in einigen Häusern im Schenkendorfer Flur 22 bis 25 sowie in der Carl-Kindler-Straße 1 bis 6, in denen für insgesamt über 1,2 Millionen Euro eine Verjüngungskur vom Dach bis zum Keller im Gange ist. Zur Freude der Mieter werden hier gegenwärtig die Fenster- sowie Wohnungseingangstüren ausgetauscht. Elektriker erneuern einen Teil der Anlagen. Außerdem sanieren die Bauarbeiter die Fugen und dämmen die Giebel sowie die Verbinder zwischen den Häusern, so dass der Energieverbrauch gesenkt und die Betriebskosten minimiert werden.

Bis zum großen Mieterfest der Wohnungsbaugesellschaft am 27. August werden in diesen Häusern auch noch die Balkonverkleidungen montiert. Die bisherigen grauen Fassaden erhalten einen modernen, farbenfrohen Anstrich. Das gefällt vor allem Maria Fendrich, die mit ihrem Partner und Sohn Kevin schon seit acht Jahren im Schenkendorfer Flur wohnt. „Das hässliche Grau aus Ost-Zeiten ist dann endlich weg“, sagt die junge Mutter. Sie wohne gern hier, weil rundum alles so schön grün sei. Über die anschließende Mieterhöhung ist sie allerdings weniger begeistert. „Aber das ist schon okay“, räumt sie ein. Geschäftsführer Faust charakterisiert die geplante Anhebung der Mieten in den modernisierten Häusern von 28 bis 32 Cent pro Quadratmeter als moderat.

Dächer werden instandgesetzt, Giebel gedämmt

Auf Bauarbeiten müssen sich in diesem Jahr auch noch die Mieter in der Heinrich-Heine-Straße 1 bis 4 sowie 28 bis 33 einstellen, wo unter anderem die Dächer instand gesetzt, die Fugen saniert und die Fassaden angestrichen werden. Letzteres ist auch in der Brechtstraße 1 bis 4 sowie 5 bis 8 vorgesehen. In der Goethestraße 43 bis 46 sowie 23 bis 26 wird der biologische Algenbefall an der Fassade bekämpft.

Auch im Ortsteil Niederlehme ist die Wohnungsbaugesellschaft aktiv. Sie lässt dort in der Erich-Weinert-Straße 5 bis 8 das Dach instand setzen sowie den Giebel dämmen. „Neubau und Bestandspflege müssen einen gesunden Mix bilden ebenso wie die Betreuung der schon seit Jahren treuen sowie der neuen Mieter“, sagt Faust. Und dass dies auch aus Sicht der Mieter gelingt, beweise die Leerstandsquote, die bei den insgesamt 4278 Wohnungen lediglich bei etwa einem Prozent liegt.

Von Franziska Mohr

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