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Dahme-Spreewald Wohnen im Park
Lokales Dahme-Spreewald Wohnen im Park
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11:45 14.09.2016
Ministerin Kathrin Schneider war bei der Grundsteinlegung für das Quartier „Wohnen im Park“ in Schönefeld mit dabei. Quelle: Gerlinde Irmscher
Schönefeld

Es ist gerade mal fünf Wochen her, dass in Schönefeld der erste Spatenstich für das neue Wohnquartier „Wohnen am Park“ gemacht wurde. Bonava-Projektleiter Michael Geis versprach damals, „wir werden zügig mit dem Bauen beginnen“. Er hat Wort gehalten.

Am Dienstag legte die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD), gemeinsam mit dem Schönefelder Bürgermeister, Udo Haase (parteilos), und Bonava-Geschäftsführer Nils Olov Boback den Grundstein für bis zu Tausend Wohnungen und Häusern rund um den Bayangol-Park in Schönefeld, die dort in den nächsten Jahren entstehen sollen.

Die Ministerin wies darauf hin, dass Berlin jährlich um 40 000 bis 50 000 Einwohner wächst. Davon profitiere auch Brandenburg und Wachstum zu gestalten sei eine gute Sache. Ihre Frage, wie entspannt man den angespannten Wohnungsmarkt, beantwortete sie gleich selbst: „Am Besten neu bauen.“ Dazu brauche man private Partner, die sich auf den Weg machen. Wichtig dabei sei der Anteil am sozialen Wohnungsbau. „Ich wünsche für den Bau gutes Gelingen und dass er im Zeit- und Kostenrahmen bleibt. Alles Gute für die weitere Entwicklung des Projektes und der Gemeinde“, sagte Kathrin Schneider.

Grüne Lage begehrt

Schon heute sei die ruhige, grüne Lage vor den Toren der Hauptstadt und dazu die perfekte Verkehrsanbindung für viele Familien attraktiv, erklärte Bonava-Geschäftsführer Nils Olov Boback. Schönefeld werde sich in den zu einem bedeutenden Wohn- und Gewerbestandort entwickeln. „Für uns ist es verpflichtend, nicht nur Wohnungen sondern auch das entsprechende Umfeld zu schaffen. Dabei liegt unser Fokus auf bezahlbaren Wohnungen“, sagte Boback. Bonava ist einer der führenden Projektentwickler im Wohnungsbau in Nordeuropa und Deutschland.

Zunächst entstehen im ersten Bauabschnitt des Wohnquartiers in der Bertolt-Brecht-Allee vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 96 Mietwohnungen. Gleich nebenan haben die Vorbereitungen für 48 Eigentumswohnungen im nächsten Bauabschnitt begonnen. Ende 2017 sollen die ersten Bewohner einziehen können.

„Für Schönefeld ist es wieder ein sehr glücklicher Tag. Wir ernten jetzt die Früchte, die früher gelegt wurden“, freute sich Udo Haase und verglich die Gemeinde mit einem Flugzeug, das zum Start rollt – es geht los. aber es warten auch noch viele Vorhaben, die vorgenommen werden müssen.

In Schönefeld ist es inzwischen Tradition zu wichtigen Ereignissen einen Meilenstein zu setzten.

Von Gerlinde Irmscher

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