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Dahme-Spreewald Wohngebiet und Wasserbüffel
Lokales Dahme-Spreewald Wohngebiet und Wasserbüffel
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05:27 09.03.2017
Das Wäldchen an der Röntgenstraße. Hier entsteht in den nächsten Jahren ein neues Wohngebiet. Quelle: Frank Pawlowski
Wildau

Für das neue Wohnquartier an der Röntgenstraße in Wildau wurde eine weitere Weiche gestellt. Die Stadtverordneten bestätigten Dienstagabend mit großer Mehrheit die Abwägungen zum Entwurf des Bebauungsplanes. Auf dem 3,5 Hektar großen Areal zwischen Röntgenstraße, Schertlingstraße, Bergstraße und Schillerallee, das jetzt ein Waldstück ist, sollen Einfamilienhäuser und dreigeschossige Stadtvillen errichtet werden.

Im nächsten Schritt wird nun ein städtebaulicher Vertrag mit den Bauherren erarbeitet, der Bebauungsplan geht in die abschließenden parlamentarischen Beratungen. Einen Termin für den Baubeginn gibt es laut Stadtverwaltung noch nicht. Bürgermeister Uwe Malich (Linke) bestätigte im Stadtrat auf eine Anfrage, dass die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft ihren Grundstücksanteil auf dem Areal an einen Bauträger verkaufen will. Das Geschäft sei aber noch nicht abgeschlossen. In der Einwohnerfragestunde wiederholte Olaf Mahr die Kritik von Anwohnern an dem Vorhaben. „Er bat darum, im B-Plan wenigstens noch eine maximale Bauhöhe festzulegen. Ein weiterer Anwohner forderte das ebenfalls. Stadtverordneter Thomas Wilde (Linke) verlangte daraufhin, diese Ergänzung aufzunehmen. Bürgermeister Malich sagte eine Prüfung zu. Anwohnerin Ilona Maschke war nach der Sitzung dennoch sehr enttäuscht: „Hier geht’s doch nur ums Geld. Ich möchte kein Hochhaus vor meinem Garten haben.“

Autoparks im Gewerbepark entstehen

Mit großer Mehrheit beschlossen wurden im Stadtrat zwei Anträge auf Baugenehmigung für Autoparks im Gewerbepark. Sie entstehen neben Volvo und Storopak. Der Investor will die Parzellen an Gebrauchtwagenhändler vermieten werden. Ein Werkstattbetrieb ist nicht vorgesehen. Die Autoparks sollen montags bis samstags von 8 bis 19 Uhr geöffnet sein. Die Verwaltung wollte das Vorhaben zunächst ablehnen, änderte aber ihre Meinung nach den Ausschusssitzungen letzten Wochen noch.

Wildau wird bald eine Heimstatt für fünf Wasserbüffel. Sie sollen von Mai bis Oktober auf den Dahmewiesen weiden und zum schonenden Erhalt der Grünfläche beitragen, wie es in dem Beschluss heißt. Finanziert wird der Büffel-Einsatz aus einem Fonds, in den Investoren im Flughafenumfeld für Ausgleichsmaßnahmen einzahlen.

Von Frank Pawlowski

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