Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Wohnungen für Flüchtlinge sind fertig
Lokales Dahme-Spreewald Wohnungen für Flüchtlinge sind fertig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 06.01.2018
Die Gemeinschaftsunterkunft in der Friedrich-Engels-Straße in Wildau soll im Januar bezogen werden. Quelle: Frank Pawlowski
Anzeige
Wildau

Hinter dem Amtsgericht in der Friedrich-Engels-Straße in Wildau ist die neue Flüchtlingsunterkunft des Landkreises bald bezugsfertig. Die ersten Bewohner sollen im Januar einziehen, sagte Beigeordneter Chris Halecker (Linke).

Wohnungen sind 24 Quadratmeter groß

Die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft hat den Neubau mit 54 Einzimmer-Apartments errichtet, die später einmal an Studeten und andere Interessenten vermietet werden sollen. Die Wohnungen sind 24 Quadratmeter groß. Für zunächst drei Jahre hat der Landkreis das Haus zur Unterbringung von bis zu 144 Flüchtlingen gemietet, der Vertrag kann um zwei Jahre verlängert werden.

Erster Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft

Es ist der erste Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft in Dahme-Spreewald. Für die Betreibung gab es laut Kreisverwaltung sieben Bewerber. Den Zuschlag bekam die Dahmeland Soziale Dienste GmbH mit Sitz in Wildau. Mit dem Neubau setzt der Landkreis eine neue Strategie bei der Unterbringung von Flüchtlingen um. Es wird Wohnraum geschaffen, der dann auch von den Einheimischen genutzt werden kann. Dahme-Spreewald musste 2017 weniger Flüchtlinge aufnehmen als erwartet, bis Ende November waren es 320, halb so viele wie 2016 und deutlich weniger als 2015, als 1764 Flüchtlinge nach Dahme-Spreewald kamen.

Kreis nimmt immer weniger Flüchtlinge auf

Die Kapazitäten zur Unterbringung wurden daher angepasst und auf 1760 Plätze verringert. Anfang 2017 waren es noch 2000 Plätze. Gemeinschaftsunterkünfte in Uckley und Massow wurden geschlossen. Ende November 2017 gab es 1180 Flüchtlinge und Asylbewerber in Dahme-Spreewald, die in elf Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen untergebracht sind. Seit September gibt es in der Kreisverwaltung einen Fachberatungsdienst mit vier Sozialarbeitern an den Standorten Königs Wusterhausen und Lübben für die Flüchtlinge.

Von Frank Pawlowski

Sie hießen „Zur Schleuse“, „Siegeskranz“ oder „Parkschlösschen“. Mindestens 28 Lokale gab es einst in Königs Wusterhausen. Zu den meisten kann Heimatforscher Rainer Kugel eine Geschichte erzählen. Von der einst florierenden Gastronomie ist heute nicht mehr viel zu sehen. Doch der Experte lässt die Erinnerung wieder aufleben.

06.01.2018

Der durchschnittliche Deutsche erledigt heute fast alles online. Nur in Ämtern und Behörden muss er meistens noch persönlich erscheinen. Die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald haben jetzt aber Änderungen bei der Kfz-Zulassung angekündigt – und auch weitere Schritte in Richtung Digitalisierung sollen folgen.

06.01.2018

CDU und FDP fordern eine zügigere Vorlage der Jahresabschlüsse von der Gemeinde Zeuthen. Kredite für Projekte könnten sonst nicht bewilligt werden – so die Befürchtung. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Jahresabschluss für 2013 beschieden – die Abschlüsse für die Folgejahre stehen noch aus.

06.01.2018
Anzeige