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Dahme-Spreewald Zeesen kämpft für mehr Platz im Ort
Lokales Dahme-Spreewald Zeesen kämpft für mehr Platz im Ort
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11:45 31.08.2016
Mit dem Wildparken in der Schulstraße ist ab sofort Schluss: Auf den Grundstücken wird gebaut. Quelle: Josefine Sack
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Zeesen

Einstimmig hat der Ortsbeirat Zeesen am Montagabend eine Prioritätenliste für Projekte und Bauvorhaben, die nach Ansicht des Gremiums im Haushalt der Stadt Königs Wusterhausen für 2017 berücksichtigt werden sollten, beschlossen. Ganz oben auf der Liste steht die Grundschule inklusive einer vernünftigen Lösung für den Hort.

Hintergrund: Erst vor der Sommerpause hatten die Stadtverordneten die Weichen für einen Schulneubau in Zeesen gestellt und dem Ankauf des mehr als 2600 Quadratmeter großen Nachbargrundstücks zugestimmt. Zur Debatte stehen nun zwei Varianten, um die jahrzehntelange Flickschusterei an dem Schulgebäude zu beenden: ein Abriss samt Komplettneubau oder eine Erweiterung der Schule durch einen Anbau. Der Ortsbeirat bevorzugt einen Komplettneubau.

Denn obwohl die mehr als 100 Jahre alte Grundschule in der Vergangenheit schon mehrfach erweitert worden ist, platzt sie aus allen Nähten. Die jetzige Schule ist weder barrierefrei noch erfüllt sie moderne Standards. Auch der Hort ist mittlerweile viel zu klein, weshalb die Stadt innerhalb weniger Wochen eine Außenstelle im alten Kita-Gebäude in der Puschkinstraße herrichten ließ. Der zusätzliche Hortbetrieb ist als Übergangslösung gedacht und soll später ins neue Schulgebäude zurückkehren. Solange werden die Hortkinder mit einem Busshuttle in die Puschkinstraße gebracht.

Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren, damit die Außenstelle pünktlich zum Schulstart am Montag in Betrieb gehen kann. Noch in dieser Woche werden die Möbel und die Küche geliefert, informierte Ordnungsamtsleiter Kay Kutschbach, der am Montag die zuständige Fachbereichsleiterin Bianca Urban vertrat, den Ortsbeirat. Lediglich die Sandkästen werde man nicht bis zum Schulanfang fertigstellen können.

Mit dem Schulneubau hoffen die Zeesener auch auf ein Domizil für den fehlenden Bürgertreff im Ortsteil. Ortsvorsteher Frithjof von Rottkay (Wir für KW) hält eine Mitnutzung des Schulgebäudes für die „sinnvollste Lösung“.

Als ebenso dringliches Thema setzte der Ortsbeirat die Parkplatzproblematik, rund um die Schule, auf die Prioritätenliste. Viele Eltern stellten ihre Pkws auf einer Brache in der Schulstraße ab, wenn sie ihre Kinder abholen. Die Stadt duldete das Wildparken – damit ist Schluss: Die beiden Grundstücke sind verkauft und sollen bebaut werden. Auf der Suche nach Alternativen schlägt der Ortsbeirat ein städtisches Grundstück in der Uferstraße als Parkplatz vor. Unter anderem will sich das Gremium auch für einen Parkplatz auf der Ostseite des Bahnhofs Zeesen einsetzen.

Von Josefine Sack

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