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Dahme-Spreewald Zeuthen und Wildau in Schülerlabor-Netzwerk
Lokales Dahme-Spreewald Zeuthen und Wildau in Schülerlabor-Netzwerk
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11:25 14.04.2016
Anke Renger (l.) und Ulrike Behrens (2. v. l.) mit ihren Wildauer und Zeuthener Kollegen Laura Rammelt, Carolin Schwerdt, Constantin Steppa, Sandra Hotes und Janine Breßler (v.l.) bei der Festveranstaltung im Berliner Naturkundemuseum. Quelle: Karen Grunow
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Wildau/Zeuthen

„Nur ein Narr macht keine Experimente“: Mit diesem Ausspruch Charles Darwins eröffnete Silke Vorst, die Koordinatorin des Schülerlabor-Netzwerkes „Genau – Gemeinsam für naturwissenschaftlich-technischen Unterricht“, die große Festveranstaltung im Berliner Naturkundemuseum mit Gästen und Unterstützern aus Politik und Wirtschaft zum zehnjährigen Bestehen dieses Netzwerkes. Das war unter anderem durch Ulrike Behrens vom Deutschen Elektronen-Synchrotron Desy in Zeuthen initiiert worden. Auch die Technische Hochschule Wildau gehört seit 2008 zum Netzwerk, das mittlerweile 15 Mitglieder und fünf Partner an Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Museen in Berlin und Brandenburg hat.

„Wir haben etwa 3000 Schüler im Jahr bei uns“, erzählt Ulrike Behrens über die beiden speziellen Labore beim Desy. Das Vakuumlabor, in dem entsprechende Experimente ausprobiert werden können, ist für Mädchen und Jungen von der fünften bis zur zehnten Klasse gedacht. Das wird üblicherweise von Schulklassen besucht, die dort einen ganzen Tag lang wie Forscher arbeiten dürfen. Das zweite Schülerlabor in Zeuthen ist für die Messung kosmischer Teilchen gedacht. Ältere Schüler mit ausgeprägtem Interesse an der Physik arbeiten dort in engem Kontakt mit den Wissenschaftlern des Desy an ihren Projekten. „Wir haben sowohl die Breitenförderung als auch die Spitzenförderung“, sagt Behrens. 2004 wurden die Labore eröffnet, die Nachfrage war von Beginn an groß, sagt sie. „Es gibt welche, die waren bei uns als Schüler, haben dann studiert und sind jetzt Betreuer im Schülerlabor.“

Schülerlabor weckt Interesse am Studium

Ähnliche Erfahrungen konnte auch Anke Renger von der Technischen Hochschule Wildau bereits machen. Auch dort schnupperte der eine oder andere Jugendliche im Schülerlabor mal in den Forscheralltag hinein und entschloss sich dann später sogar für ein Studium an der TH. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden bereits 625 Schüler an der TH betreut. Dort wurde 2008 mit „Biologie trifft Technik“ das erste Schülerlabor eröffnet. Zu Beginn des aktuellen Schuljahres konnte das Angebot ausgeweitet werden. Nun können auch umweltschutztechnische Experimente durchgeführt werden, der Studiengang Physikalische Technik bietet ein Labor an, außerdem gibt es das „RoboticLab“, in dem an Informatik-Studiengänge herangeführt wird. „Es gibt mehr Anfragen als wir im Moment bedienen können“, sagt Anke Renger. Vor allem die Paul-Dessau-Gesamtschule in Zeuthen, die Königs Wusterhausener Gymnasien und das Humboldt-Gymnasium Eichwalde kommen häufig an die TH.

Ein weiterer Aspekt des Netzwerkes „Genau“ ist die Fort- und Ausbildung von Lehrern und Studierenden. „Ich gehe mit Lehramtsstudenten zum Desy nach Zeuthen“, berichtet Petra Skiebe-Corette, die an der Freien Universität Berlin ein Experimentierlabor leitet. „Der Austausch zwischen den Schülerlaboren ist sehr, sehr groß“, sagt Anke Renger.

Von Karen Grunow

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