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Zeuthen Attraktive Einkaufsstraßen für Zeuthen
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08:19 16.03.2019
Christine Urban ( l.) erläutert die Konzepte und Pläne um die Miersdorfer Chaussee und Goethestraße in Zeuthen. Quelle: Gerlinde Irmscher
Zeuthen

Zeuthen Gestalten“ ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe, die die Zeuthener Gemeindevertreter ins Leben gerufen haben. Sie wollen mit all jenen ins Gespräch kommen, denen es nicht gleichgültig ist, was in den nächsten Jahren in Zeuthen geschieht.

Attraktive Straßen schaffen

Die zweite Veranstaltung am Donnerstagabend im Bürgerhaus stand unter dem Motto „Miersdorfer Chaussee & Goethestraße: attraktive Einkaufsstraßen für Zeuthen“. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung Karin Sachwitz, Heiko Wille von der SPD-Fraktion, Michael Wolter CDU, Karl-Uwe Fuchs Bündnis90/Die Grüne/FDP und Sonja Pansegrau, Fraktion Die Linke diskutierten mit den Besuchern über deren Ideen.

Damalige Grundstücksprobleme

Zuvor stellten Christine Urban, stellvertretende Amtsleiterin Bauen und Ortsentwicklung und Bürgermeister Sven Herzberger (parteilos) Konzeptionen zur Gestaltung vor. Unter anderem war zu erfahren, dass eine Planung von 2005 zur Gestaltung der Miersdorfer Chaussee damals wegen Grundstücksproblemen zu den Akten gelegt werden musste. Der Gemeinde war es nicht gelungen, die erforderlichen Flächen zu erwerben.

Aktiv das Ortszentrum gestalten

„Wir sind dafür, das Ortszentrum attraktiv zu gestalten und wollen mit den betroffenen Eigentümern ins Gespräch kommen“, erklärt Sonja Pausegrau. Dass die Einkaufstraßen attraktiv werden müssen, darüber sind sich alle einig und Ideen und Vorschläge gab es genug. „Allerdings kann das die Gemeinde nicht alleine lösen“, so Karl-Uwe Fuchs. Ein Problem sieht er bei den Käufern: „Die Bürger müssen auch hier einkaufen“. Lange diskutiert wurde über die Kastanienpassage, die auf dem unbefestigten Parkplatz entstehen soll. Michael Wolter sieht ein Verkehrschaos auf die Gemeinde zukommen und plädiert für ein Einbahnstraßensystem.

Vorschläge von Blumenkübel bis Kleinkunst

„Warum denken wir nicht einmal über Kultur nach“, so ein Besucher und schlägt vor, Kleinkunst in die Straßen zu bringen, die seiner Meinung nach nicht durch Geschäfte alleine attraktiv werden. Vielleicht helfen auch mal ein paar Blumenkübel oder einfach Bänke zum Verweilen, kam es von anderer Seite. „Wir Gewerbetreibende auf der Miersdorfer Chaussee müssen uns als Symbiose sehen. Wir leben von den Leuten, die von Geschäft zu Geschäft wandern“, erklärt Mirko Hans, der in der „Vitaminkiste“ polnische Spezialitäten verkauft. Wenn jetzt der Fleischer raus geht, müsse unbedingt ein neuer her. Und Cornelia Steinrück von der Löwenapotheke meint, dass die Jugendlichen irgendwie auf der Strecke blieben und forderte mehr kulturelle Angebote.

Von Gerlinde Irmscher

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